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Erste Notfallübung

So bereitet sich der Landkreis Traunstein auf Cyber-Angriffe vor

Informationssicherheitsbeauftragter Claus Hofmann (links) und IT-Sachgebietsleiter Christian Ausfelder (rechts) bei der Cyber-Notfallübung.
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Informationssicherheitsbeauftragter Claus Hofmann (links) und IT-Sachgebietsleiter Christian Ausfelder (rechts) bei der Cyber-Notfallübung.

In Zukunft wird es immer mehr und stärkere Cyberangriffe geben. Darauf bereiten sich der Landkreis Traunstein mit 33 Kommunen vor - mit einer Cyber-Notfallübung

Meldung im Wortlaut

Traunstein - Im Landkreis Traunstein wurde heute bei einer Cyber-Notfallübung ein vermeintlicher Angriff mit einem Verschlüsselungstrojaner real durchgespielt. Für die Städte und Kommunen gab es je nach Größe und Einwohnerzahl unterschiedliche Checklisten. Dabei musste geprüft werden, ob das Notfallkonzept verfügbar ist und die Mitarbeiter den Meldeplan kennen.

Kommunen stehen stark im Fokus

Auch ob die Datensicherung mit den wichtigsten Passwörtern tatsächlich ausgelagert wurde, wurde hierbei getestet. Testweise mussten Daten und Server wiederhergestellt werden (sogenannter Recovery Test). An der Notfallübung haben das Landratsamt und 33 Kommunen teilgenommen. Kommunen stehen stark im Fokus der Cyberkriminellen.

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat erst kürzlich den ersten Cyber-Katastrophenfall in Deutschland ausgerufen. Ein Cyberangriff kann jede Organisation treffen. Die richtige Vorbereitung und das korrekte Vorgehen entscheiden oftmals darüber, ob der Vorfall lediglich eine relativ harmlose Erfahrung bleibt oder zum Notfall eskaliert.

Vorbereitung ist alles

„Mit Cyberangriffen ist es wie mit anderen Katastrophen auch: Nur wer gut darauf vorbereitet ist, kann sie schnell erkennen und effizient damit umgehen“, so Landrat Siegfried Walch. Claus Hofmann, der Informationssicherheitsbeauftragte im Landkreis Traunstein stellt fest: „Mit der ersten landkreisweiten Cyber-Notfallübung bereiten wir uns bestmöglich vor und stellen sicher, dass unsere „Reißleinen“ im Ernstfall auch ziehen.“

Neben der Fortbildung in Form von Wissensvermittlung hat sich auch bei Cyberangriffen eines bewährt: üben, üben, üben. Cybervorfälle werden in der Zukunft noch häufiger vorkommen und vor allem deutlich schwerwiegendere Folgen haben. Umso wichtiger wird der gekonnte Einsatz des wahrscheinlich wichtigsten Elements einer jeden Cybersicherheitsstrategie: Vorbereitete und trainierte Mitarbeiter.

Pressemitteilung des Landratsamt Traunstein

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