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Aktuelle Analyse und Langzeitentwicklung im Kreis Traunstein

Höhepunkt der vierten Welle erreicht? Corona-Gemeindezahlen geben zweischneidiges Bild

Mit rund 1100 bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz auf rekordverdächtigem Niveau im Landkreis Traunstein. Doch während zwei Orte ein dickes Plus vor ihrer Infiziertenzahl haben, gehen die Werte auch in einer ganzen Reihe von Kommunen zurück.

Landkreis Traunstein - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Traunstein tritt seit etwa einer Woche auf der Stelle und liegt bei rund 1100. Bei der Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle gibt es im Vergleich zur Vorwoche aber einen Rückgang: 2032 Infizierte waren es vorige Woche, am Montag (29. November) sank die Zahl auf 1872. 18 der 35 Traunsteiner Kommunen sind es, in denen sich die Lage leicht entspannt. Allen voran Ruhpolding ist von seiner zuletzt dreistelligen Zahl an Corona-Fällen deutlich auf jetzt 66 heruntergekommen. Übersee weist ein Minus von 20, auf jetzt 43 Fälle, aus, in Bergen sind es 15 weniger, jetzt 32 Corona-Infizierte.

Deutliches Plus bei Corona-Zahlen in Fridolfing und Traunreut

Negative Ausreißer sind bei der weiter angespannten Lage aber wohl auch unvermeidbar. Zwei Kommunen fallen hier diese Woche auf: In Fridolfing geht die Zahl der „aktiven“ Fälle von 37 hinauf auf 61 und Traunreut hat ein Plus von 45 Fällen auf jetzt 225. Setzt man die Infiziertenzahlen ins Verhältnis zur Einwohnergröße, kristallisiert sich auch diese Woche kein wirklicher Hotspot heraus. Am negativsten ist das Verhältnis in Petting, wo die 38 Corona-Infizierten 1,64 Prozent der Bevölkerung ausmachen. In Schleching sind es 1,47 Prozent und in Kirchanschöring 1,4 Prozent.

Anzahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Traunstein, Stand 29. November.

Bei den absoluten Zahlen führt, wie seit Beginn der „vierten Welle“ Traunreut mit den erwähnten 225 Infizierten. Es folgen die Städte Traunstein (166 Fälle), Trostberg (103 Fälle) und Tittmoning (78 Fälle) vor Siegsdorf (77) und Grassau (70). Eine weitere positive Nachricht beim aktuellen Blick über die Gemeindezahlen: Vorige Woche waren es gerade mal zwei Gemeinden, Kienberg und Vachendorf, die unter der Schwelle von 20 Infizierten blieben - diese Woche sind es schon wieder sechs, nämlich Kienberg, Engelsberg, Pittenhart, Wonneberg, Staudach-Egerndach und Taching.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in Traunreut, Traunstein, Trostberg und im gesamten Landkreis.

Intensivpatienten, Todesfälle, Booster-Impfungen

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Mit Stand vom Montag (29. November) wurden seit Beginn der Pandemie 23.336 Corona-Fälle im Landkreis Traunstein gezählt. Als genesen gelten 21.201. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind insgesamt 263 Todesfälle im Landkreis zu beklagen - neun mehr als in der Vorwoche. 22 Covid-19-Patienten müssen derzeit im Landkreis Traunstein auf einer Intensivstation behandelt werden. Mittlerweile haben im Landkreis 100.886 Personen eine Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten - das sind 56,8 Prozent. 24.591 Personen wurden auch schon ein drittes Mal geimpft.

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xe

Rubriklistenbild: © xe

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