Berufsbilder Anlagenmechaniker und Spengler im Fokus der Imagekampagne

"Der geilste Job im Handwerk" - Wie die SHK Innung Traunstein um Azubis buhlt

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Sie sind wichtige Ressource für die Zukunft des Handwerks: die Azubis.

Traunstein - Das Handwerk kämpft um Azubis. Mit einer neuen Imagekampagne will die SHK Innung Traunstein Jugendliche für die Berufsbilder Spengler und Anlagenmechaniker begeistern.

In Deutschland gehen die Handwerker aus. 200.000 Betriebe brauchen in den nächsten Jahren einen neuen Chef, weil der Inhaber zu alt sein wird, um das Geschäft weiter zu führen. Beste Voraussetzungen für den Nachwuchs: Es winken beste Aufstiegschancen und das bei wenig Konkurrenz.

Trotz der guten Perspektiven fehlt der Nachwuchs überall - auch in vielen der Mitgliedsbetrieben der SHK Innung Traunstein. Die SHK Innung Traunstein ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Betrieben des Sanitär- Heizungs- und Klima-Gewerbes in den Landkreisen Altötting, Mühldorf und Traunstein. Die Innung kümmert sich um die gemeinsamen Interessen des Berufsstands, leistet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, berät und ist Ansprechpartner für Fördermittel. Auf der neuen Homepage www.bockaufhandwerk.de spricht die Innung ganz gezielt junge Leute an, informiert über die Berufsbilder Spengler und Anlagenmechaniker und versucht, Vorbehalte auszuräumen. Denn viele Schüler vermuten, sie würden mit einer Ausbildung schlechter dastehen als mit einem Studium, hätten nach einer Lehre weniger Einkommen und geringere Aufstiegschancen und auch, dass die Arbeitslosenquote in Handwerksberufen höher sei. Dem hat die Innung einiges entgegenzusetzen. "Als Handwerker bist du eine gefragte Fachkraft - Als Student bist du nur einer unter vielen!", heißt es mitunter auf der neuen Homepage. In vielen Fällen stünden Handwerksmeister sogar finanziell besser da als Akademiker. 

Schneller finanziell unabhängig

750 Euro verdienen angehende Anlagenmechaniker und Spengler im ersten Ausbildungsjahr, 1.050 Euro im vierten. Zusätzlich gibt es Leistungsprämien bei guten Noten. Das reicht zwar nicht ganz, um auf eigenen Beinen zu stehen, ist aber der Anfang finanzieller Unabhängigkeit. Nach vier Jahren stehen sie als gefragte Fachkraft voll im Berufsleben. Studenten brauchen da oft länger. Zur Regelstudienzeit eines Bachelorstudiums kommen Auslandssemester und Praktikas hinzu, dann beginnt die Stellensuche. Zwar gibt es auch für Azubis keine Garantie, dass sie nach der Ausbildung übernommen werden, viele Firmen bilden jedoch für den eigenen Bedarf aus. Gute Handwerker werden überall gesucht - ein sicherer Arbeitsplatz also. Und noch einen finanziellen Vorteil führt die Innung auf der neuen Website auf: "Viele Studenten starten mit Bafög- oder Studienkredit-Schulden in ihr Berufsleben, als Azubi startest du i.d.R. schuldenfrei!"

Und danach? Perspektiven im Handwerk

Meister oder Techniker werden, die eigene Firma gründen - diese Wege stehen nach einer Ausbildung im Handwerk offen. Wer studieren möchte, kann diesen Weg immer noch gehen - nach einer abgeschlossenen Ausbildung mit und ohne Abitur. Mit dem Gesellenbrief und einigen Jahren Berufserfahrung hat man die "Fachgebundene Hochschulereife" erlangt und kann an Unis und Fachhochschulen ein Fach studieren, das dem erlernten Handwerk ähnlich ist. Der Meistertitel gilt sogar als "Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung". 2012 wurde der Meister im Deutschen Qualifikationsrahmen übrigens dem akademischen Bachelor gleichgestellt. 

Und danach? Auf www.bockaufhandwerk.de informiert die SHK Innung über die Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung.

Was machen Anlagenmechaniker und Spengler eigentlich?

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind bei versorgungstechnischen Installationsbetrieben und bei Heizungs- und Klimaanlagenbauern beschäftigt. Mit modernster Technik kontrollieren sie Temperatur und Raumklima in kleinen und großen Gebäuden, sind Spezialist für Wasser, Wärme und Luft. Auch in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind Anlagenmechaniker SHK die richtigen Ansprechpartner: Sie kümmern sich um eine optimale Wärmeleistung bei geringem Brennstoffverbrauch und sie planen und installieren Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und binden sie in bestehende Anlagen ein. Auf der neuen Homepage der SHK Innung kann man sich über das Berufsbild ausführlich informieren und erfährt auch, welche persönlichen Voraussetzungen wichtig sind: bockaufhandwerk.de/anlagenmechaniker/

Spengler arbeiten unter anderem in Klempnereien oder Betrieben des Gas-­, Wasser­-, Heizungs-­ oder Lüftungsinstallationsbaus, in Dachdeckerbetrieben oder Fassadenbauunternehmen. Sie verkleiden Dachflächen, Fassaden und Schornsteine mit Blechen und Kunststoff­schichten und ummanteln Rohre und Leitungen. Die Bauteile dafür stellen sie selbst her und bringen sie an Gebäuden an. Sie sind überwiegend in Werkstätten tätig, bei der Montage beim Kunden arbeiten sie im Gebäude oder auch im Freien auf Dächern und an Fassaden. Nicht nur Privathaushalte brauchen Dächer und Fassaden, auch Firmengebäude oder Großprojekte wie Fußballstadien können Einsatzorte von Spenglern sein. Viele weitere Informationen zu diesem Berufsbild findet man auf bockaufhandwerk.de/spengler/.

Abwechslungsreiche Einsätze bei Kunden vor Ort, auf Baustellen und in der Werkstatt gehören zum Beruf des Spenglers dazu.

Gleich auf der neuen Homepage für eine Ausbildung oder ein Praktikum bewerben

Besonders praktisch: Wer sich für eine Ausbildung zum Spengler oder Anlagenmechaniker interessiert oder mit einem Praktikum in den Beruf hineinschnuppern möchte, braucht seine Bewerbung nur einmal auf der neuen Homepage hochzuladen, anstatt sie an viele Betriebe in der Region zu schicken. Die Bewerbung geht an die SHK Innung Traunstein, die sich dann um das weitere Vorgehen kümmert und die Bewerbung an Betriebe mit freien Ausbildungsstellen weiterleitet. Welche Betriebe in der Region für eine Ausbildung zum Spengler und Anlagenmechaniker in Frage kommen, erfährt man immer aktuell auf der Seite. Einfach mal reinklicken, auf www.bockaufhandwerk.de.

Noch Fragen?

Die SHK Innung Traunstein hilft gerne weiter.

T: +49 (0) 861 989 77 13
E-Mail: info@shk-innung-traunstein.de
Die SHK Innung Traunstein gibt es auch auf Facebook.

fn

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