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Unsere Wochenanalyse

Intensivpatienten und Impffortschritt: Wie sich die Lage in unserer Region entwickelt

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Das Infektionsgeschehen in der Region scheint wieder etwas mehr unter Kontrolle zu sein - doch wie steht es um die Fortschritte beim Impfen und um die Auslastung unserer Krankenhäuser? Wir analysieren die Corona-Lage in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting und Mühldorf.

Landkreise - Die beiden wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung der Corona-Lage in Bayern haben sich im Vergleich zur Vorwoche nicht weiter ins Negative entwickelt. 269 Intensivbetten sind im Freistaat aktuell belegt - das gleiche Niveau wie vor einer Woche. Und die Inzidenz der Krankenhauseinweisungen in Bayern sinkt von 299 auf 242. Die „Krankenhaus-Ampel“ bleibt also deutlich im grünen Bereich. Neue, schärfere Maßnahmen drohen nicht. Das Rosenheimer Gesundheitsamt äußert sich sogar dahingehend, dass die vierte Welle „scheinbar gebrochen“ ist.

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 24. September 2021)

Die Lage auf den Intensivstationen

Auch die Zahl der Corona-Intensivpatienten ist in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting und Mühldorf insgesamt etwas zurückgegangen. 22 sind es diese Woche, zwei weniger als in der Woche zuvor. Der Rückgang geht vor allem auf eine Entspannung in Stadt und Landkreis Rosenheim zurück. Anders die Entwicklung im Landkreis Traunstein, wo es am Freitag (24. September) laut DIVI-Intensivregister des Robert-Koch-Instituts jetzt fünf Corona-Intensivpatienten waren - zwei von ihnen sind erst zwischen 20 und 39 Jahre alt. Die meisten Covid-19-Erkrankten auf bayerischen Intensivstationen gehören aber der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen an. Die Gesamtauslastung aller Intensivbetten in unseren fünf Landkreisen bleibt aber hoch. Nur 21 von 190 Intensivbetten sind derzeit frei.

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting und Mühldorf in der Entwicklung der vergangenen Wochen und Monate.

Impffortschritt bei den Zweitimpfungen

Deutschland ist im gesamten schneller als Bayern, und der Freistaat ist wiederum weiter als unsere Region - so lässt sich der Impffortschritt knapp zusammenfassen. 63,7 Prozent aller Menschen in Deutschland sind inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, in Bayern zwei Prozent weniger. Altötting und Mühldorf liegen knapp über 60 Prozent Zweitimpfungen, dann folgen - wie auch in den vergangenen Wochen - Rosenheim (53,8 Prozent), Traunstein (52,8 Prozent) und das Schlusslicht Berchtesgadener Land mit 52,4 Prozent.

Zweitimpfungen in Prozent, Stand 24. September: Vergleich der heimischen Landkreise mit Bayern und Deutschland.

Reiserückkehrer, Infektionsquellen, Impfdurchbrüche

Die Ferien sind vorbei, auch der Anteil der Urlaubsrückkehrer an den Neuinfizierten nimmt jetzt deutlich ab. Im Landkreis Altötting spielen sie so gut wie gar keine Rolle mehr, im Kreis Mühldorf machten sie in der vergangenen Woche zumindest noch acht Prozent der neuen Corona-Fälle aus. Das Rosenheimer Gesundheitsamt hat zu den Reiserückkehrern derweil ein Fazit gezogen: Die Hälfte der infizierten Urlauber kam entweder aus dem Kosovo oder aus Kroatien.

Von einem zunehmenden Infektionsgeschehen an Kitas und Schulen wird aus dem Berchtesgadener Land und aus Rosenheim berichtet. Im Kreis Rosenheim waren im Laufe der vergangenen Woche sogar 24 Schulen und acht Kitas betroffen, insgesamt 39 positive Fälle. Nur drei Prozent der Neuinfektionen gehen dagegen im Landkreis Mühldorf auf den Bereich Kita und Schule zurück. Auch zu Impfdurchbrüchen gibt es Zahlen: Im Kreis Rosenheim hatten 19 Prozent der Neuinfizierten schon einen Impfschutz, im Landkreis Mühldorf knapp 23 Prozent.

xe

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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