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Überregionale Bedeutung

Spitzensportstätten in der Region: Staatssekretäre Bärbel Kofler und Mahmut Özdemir zu Besuch in Inzell

Staatssekretäre Bärbel Kofler und Mahmut Özdemir zu Besuch in Inzell
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In der Eishalle Inzell (v.l.n.r.): Stadionleiter Hubert Kreutz, Gemeinderat Inzell Josef Rieder, PSts Mahmut Özdemir, Bürgermeister Inzell Hans Egger, PSts‘in Dr. Bärbel Kofler, Stellv. Landrat Sepp Konhäuser, Kreisrat Claus Pichler, SPD-Kreisvorsitzender Sepp Parzinger, Gemeinderat Ruhpolding Johannes Hillebrand und SPD-Vorsitzender Ruhpolding Johannes Stief.

Inzell - Bärbel Kofler und Mahmut Özdemir haben Sportstätten im Landkreis Traunstein besucht.

Die Meldung im Wortlaut

Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler setzt sich seit Jahren für eine bessere Finanzierung der Sportstätten in der Region ein. Im Landkreis Traunstein stehen mit der Eislaufhalle in Inzell und der Chiemgau-Arena in Ruhpolding zwei Sportstätten von überregionaler Bedeutung. Die Finanzierung des Unterhalts der Anlagen ist für die Gemeinden mit knapp 5000 (Inzell) bzw. 7000 (Ruhpolding) Einwohnern eine große Herausforderung.

Auf Einladung Koflers war der für den Spitzensport im Innenministerium zuständige Parlamentarische Staatssekretär Mahmut Özdemir nach Inzell gekommen, um sich die Situation aus Sicht der beiden Kommunen vor Ort darstellen zu lassen. Stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser begrüßte Mahmut Özdemir und Hausherr und Bürgermeister Hans Egger dankte Kofler für ihren Einsatz und stellte einleitend dar, dass der Betrieb der Eishalle für die Kommune eine große finanzielle Aufgabe darstellt

„Wir brauchen eine Woche Vorbereitung, um in der Halle Eis zu produzieren und müssen unabhängig von der Nutzungsintensität durch die Kaderathletinnen und – athleten Energie für den Betrieb aufwenden. Die Eisbahn lässt sich nicht nach Belieben durch Knopfdruck ein- oder ausschalten“, so Egger. Die Kommune habe durch Blockheizkraftwerke bereits viel zur Einsparung von Energiekosten erreichen können. Aktuell versuche man, so der Stadionleiter Hubert Kreutz, unter anderem durch eine niedrigere Hallentemperatur weiter Strom zu sparen, die Einsparungen gingen jedoch letztlich zu Lasten der Trainingsumstände für die Spitzenathleten.

SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat Ruhpolding Johannes Hillebrand stellte die Situation in Ruhpolding dar. Dort habe man mit der Betriebs- und Veranstaltungs-GmbH und dem Kommunal-Unternehmen zwar die Arena auf neue verwaltungsrechtliche Beine gestellt, jedoch verblieben die Defizite letztlich weiter bei der Gemeinde. „Jedes Jahr ist das Risiko eines Defizits im Betrieb gegeben, deshalb würden wir uns eine Entlastung von Bund und Land bei der Finanzierung der Spitzensportstätten wünschen“, so Hillebrand.

Mit Mahmut Özdemir besprach man die grundsätzlichen Möglichkeiten der Fördermöglichkeiten, die aufgrund der rechtlichen Vorgaben immer im Zusammenspiel zwischen Bund und Ländern erfolgen muss. Kofler und Özdemir nannten dabei die Arena am Rennsteig in Oberhof als Beispiel für wesentlich stärkeres finanzielles Engagement eines Bundeslandes. Dort finanziert der Freistaat Thüringen die Anlage überwiegend. Hier in der Region sind die Kommunen weitaus stärker finanziell gefordert. Özdemir stellte dar, dass mit dem im November vorgestellten Konzept für ein neues Sportfördergesetz die langfristige Finanzierung sichergestellt werden soll.

 „Ich begrüße es sehr, dass dank Olaf Scholz erstmals auch die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen bei den Gesprächen über die Zukunft des Spitzensports mit am Tisch sitzen. Gerne nehme ich die Anregungen und Sorgen gerade der kleinen Kommunen wie Inzell und Ruhpolding mit nach Berlin. Vielen Dank an Bärbel Kofler für Ihren wichtigen Einsatz dazu. Ich weiß, dass sie hier im Sinne der Kommunen nicht locker lassen wird“, so Özdemir. 
Die Vertreter aus den beiden Gemeinden dankten abschließend für das offene und informative Gespräch.

Pressemitteilung von Dr. Bärbel Kofler, MdB

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