MdL Gisela Sengl besucht Landeskrankenhauses

Gutes Essen in der Klinik - Salzburg macht es vor

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Einkaufsleiter Philippe Humbrecht, Hans Kern (Kreisrat Traunstein), Gisela Sengl (Landtagsabgeordnete und Kreisrätin Traunstein), Sepp Hohlweger (Kreisrat Traunstein), Küchenleiter Raimund Biberger und Franz Eder (Kreisrat BGL)

Landkreis Traunstein - Die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl besuchte die Küche des Salzburger Landeskrankenhauses.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

"Fürs Gesundwerden in der Klinik braucht es nicht nur gute medizinische Versorgung, sondern auch gutes Essen", sagt Gisela Sengl, Sprecherin für Landwirtschaft und Ernährung der Grünen im Bayerischen Landtag. Wie das gehen kann, zeigt das Salzburger Landeskrankenhaus, das Sengl kürzlich gemeinsam mit Grünen Kreisräten aus Traunstein und dem Berchtesgadener Land besucht hat. Küchenleiter Raimund Biberger und der stellvertretende Einkaufsleiter Philippe Humbrecht führten die Gäste aus Bayern durch die 2004 generalsanierte Küche, die wochentags täglich ca. 6000 Mittagessen zubereitet. Und dabei wird fast alles frisch gekocht: Knödel und Kuchen, Fleischpflanzerl und Schnitzel, Suppen und Soßen - alles frisch und selbst gemacht.


Viele der verarbeiteten Lebensmittel stammen dabei aus der Region und teilweise aus Bioanbau. Kartoffeln und Salat werden von den Bauern rund um Salzburg angeliefert; das Fleisch kommt aus Österreich, und hier liegt der Bio-Anteil sogar bei 60%; die Bio-Milchprodukte kommen zu 50% aus dem Berchtesgadener Land, zu 50 % aus Salzburg. "Dieser Weg wäre auch bei uns eine Riesenchance für unsere landwirtschaftlichen Betriebe", betonte Sengl. Umso mehr bedauerten die angereisten Besucher, dass die Kliniken Südostbayern AG gerade den umgekehrten Weg geht hin zur Auslagerung der Mittagessensverpflegung in ihren Standorten. Das Mittagessen wird hier seit kurzem von einem 600 Kilometer entfernten Caterer gekühlt angeliefert und vor Ort nur noch portioniert und erwärmt.

Das Landeskrankenhaus Salzburg bietet dagegen hochqualifizierte Arbeitsplätze in seiner Küche; entsprechend niedrig ist der Personalwechsel. Die bayerischen Gäste waren beeindruckt, wie gut die Atmosphäre in dieser riesigen Küche ist. "Wenn man nicht nur Tüten aufschneiden darf, kann das Arbeiten in der Küche eben richtig Spaß machen", so Sengl.

Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Gisela Sengl (MdL)

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