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Reduzierung um 15 Prozent

Einschränkungen beim Fichtenholzeinschlag

Eine Fichte steht im Wald.
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Die getroffene Regelung ist kein kompletter Einschlagsstopp, sondern eine Einschränkung um 15 Prozent des normalen Einschlags.

Landkreis - Seit dem 23. April dürfen Waldbesitzer deutschlandweit im Zeitraum 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 in der Summe nur noch 85 Prozent des regulären Fichten- Frischholzeinschlags ernten.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Das regelt eine neue Verordnung des Bundes. Bereits vor Inkrafttreten durchgeführte Frischholzeinschläge sind anzurechnen. Ziel ist es, weitere erhebliche Störungen des Rohholzmarktes abzuwenden. Die Regelung sei kein kompletter Einschlagsstopp, sondern eine Einschränkung um 15 Prozent des normalen Einschlags, erläuterte Alfons Leitenbacher, Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein. Von der Verordnung ausgenommen sind nicht nur alle übrigen Baumarten, sondern auch die notwendige Aufarbeitung von Fichten-Schadhölzern durch Borkenkäfer oder Windwürfe, unaufschiebbare Verkehrssicherungshiebe und amtlich ausdrücklich genehmigte Einschläge. Wie der Traunsteiner Forstchef betonte, liegt bei einem vermuteten Verstoß gegen diese Verordnung die Beweislast beim einzelnen Waldbesitzer. Mit der verfügten Holzeinschlagbeschränkung seien außerdem mögliche Steuererleichterungen für Waldbesitzer verbunden. Auskünfte dazu kann die Steuerberatung erteilen.

Als Berechnungsgrundlage für den zulässigen Einschlag dient der durchschnittliche Einschlag der Jahre 2013 bis 2017. Wenn die Menge früherer regulärer Fichtenholznutzungen nicht mehr nachvollziehbar ist, werden 5 Festmeter je Hektar als normaler Einschlag zugrunde gelegt. Dank der Initiative von Forstministerin Michaela Kaniber dürfen kleinere Forstbetriebe pauschal bis zu 75 Festmeter frisches Fichtenholz einschlagen und in den Verkehr bringen. Weitere Ausnahmen sind nach strengen Kriterien nur bei nachgewiesener unbilliger wirtschaftlicher Härte möglich.

Für Frage zu den Einschlagbeschränkungen können sich Waldbesitzer an die örtlich zuständigen Försterinnen und Förster des Amtes wenden, die unter www.försterfinder.de zu finden sind.

Pressemitteilung AELF Traunstein

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