Rotkreuz-Bereitschaft Achental

2017 mehr als 2000 ehrenamtliche Stunden

Landkreis Traunstein - Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Rotkreuz-Bereitschaft Achental standen die Ehrung langjähriger Mitglieder und ein Rückblick auf die Ereignisse des abgelaufenen Jahres.

Mit Robert Gehmeier durfte Bereitschaftsleiter Christoph Wiedermann sogar ein Gründungsmitglied der Bereitschaft Achental ehren. Seit stolzen 55 Jahren engagiert sich Gehmeier beim Roten Kreuz. Für 35 Jahre Mitgliedschaft wurden Karen Ernst, Thomas Rauch und Walter Rudolf ausgezeichnet, für 30 Jahre Thorsten Münch. Seit 20 Jahren sind Margit Harrer und Jürgen Richter Mitglieder der Bereitschaft Achental, Michaela Richter seit 15 Jahren. Und seit 10 Jahre gehören Julia Wengbauer, Christian Hegenauer, Raphael Zgoralski und Christoph Wiedermann der Bereitschaft Achental an.

Heidi Mayer, Martin Kirchleitner, Dominik Hilger, Florian Schmidt-Ehrenberg und Thorsten Münch wurden zum Truppführer ernannt. Darüber hinaus wurden Christoph Wiedermann zum Gruppenführer sowie Hans-Peter Harrer zum Zugführer bestellt. Zwei neue Mitglieder wurden auf die Grundsätze des Roten Kreuzes vereidigt. 

2017 mehr als 2000 ehrenamtliche Stunden

In seinem Rückblick betonte Bereitschaftsleiter Wiedemann, dass es ohne die tatkräftige Unterstützung aller Mitglieder nicht möglich gewesen wäre, mehr als 2000 ehrenamtliche Stunden zum Wohle der Gemeinschaft zu leisten. Ein Großteil dieser Stunden (rund 730) wurde im Rahmen von Sanitätsdiensten (etwa Triathlon Grassau und Bezirksmusikfest Grabenstätt) erbracht. Hinzu kommen zahlreiche Ausbildungsabende, die dazu dienen, die Kenntnisse der einzelnen Einsatzkräfte zu verbessen und aufrechtzuerhalten (etwa 510 Stunden). Ebenfalls viel Zeit entfiel auf das ehrenamtliche Engagement der Bereitschaftsmitglieder beim Hausnotruf, beim Blutspendedienst, in der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst sowie in den beiden Schnelleinsatzgruppen. Letztere kamen unter anderem bei der Evakuierung des Chiemsee-Summer-Festivals in Übersee zum Einsatz, wo sie eine Behandlungsstelle errichteten und dort Verletzte medizinisch versorgten.

Die Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Grassau, Doris Noichl, sprach den Bereitschaftsmitgliedern ihre Anerkennung aus und überbrachte den Dank der Achental-Gemeinden. Sie sagte, dass die Arbeit des Roten Kreuzes leider oftmals als selbstverständlich wahrgenommen werde. Erst wenn tatsächlich etwas passiere, würden die Helfer die Anerkennung bekommen, die sie für ihr Engagement verdienen. Sie selbst sei im vergangenen Jahr zum ersten Mal bei einer Gemeinschaftsübung von Feuerwehr und Rotem Kreuz vor Ort gewesen und habe dabei gemerkt, wie professionell agiert und zusammengearbeitet wird.

Pressemitteilung BRK TS

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