Pressemitteilung Die Linke Kreisverband Traunstein/BGL

Linke will 2020 in die Kreistage Traunstein und BGL

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Landkreis - Aus aktuellem Anlass trafen sich aktive Mitglieder der Linkspartei in Traunstein zur Vorbereitung der kommenden Wahlen, insbesondere der Kommunalwahlen im Frühjahr 2020.

Landesgeschäftsführer Max Steininger informierte die Mitglieder über die rechtlichen Voraussetzungen und Vorschriften bei den Kommunalwahlen. Diesmal kann die Linkspartei ohne vorherige Unterschriftensammlungen bei allen Kommunalwahlen antreten, ebenso bei Wahlbündnissen zusammen mit alternativen Listen. "Deshalb wollen wir bei den Kreistagswahlen in beiden Landkreisen und wenn möglich in den Städten unserer Region antreten", erklärte Werner Eckl, bisher einziger Stadtrat der Linken in Laufen. In einem Kurzreferat zur Kommunalpolitik mahnte Eckl jedoch, vorher die Probleme vor Ort konkret zu analysieren und die jeweiligen Wahlprogramme darauf auszurichten und entsprechende lokale Antworten zu finden, "Denn abstrakte, nur auf Ideologie ausgerichtete Floskeln laufen an der Realität der Menschen vorbei". Ebenso warnte er vor politischen Scheuklappen, denn konkrete Ziele ließen sich in einem Gemeinde- oder Stadtrat nur durch das Zugehen auf andere Fraktionen erreichen.

Die Kreisvorsitzenden Claudia Thieltges und Denis Holl berichteten über die laufenden Aktivitäten im Europawahlkampf und kündigten in den kommenden Wochen weitere Infostände in Traunstein an. Beide freuten sich über das erfolgreiche Auftreten der Mitglieder beim diesjährigen Ostermarsch und der Podiumsdiskussion der Schüler zu "Fridays for Future" in Traunstein.

Am Ende gedachten die Mitglieder in einer Schweigeminute anlässlich des weltweiten "Workers Memorial Day" am 28. April der Millionen Arbeitnehmer, die weltweit bei Arbeitsunfällen, auf dem Weg zur Arbeit, durch Berufskrankheiten oder unfallbedingten Spätfolgen ums Leben kommen. Kreisvorstandsmitglied Sebastian Frank, selbst auch aktives Mitglied bei der ig BAU, berichtete, das allein in Deutschland aus diesen Gründen täglich drei bis vier Menschen sterben, weltweit würden durch Arbeitsunfälle und Folgen von Berufskrankheiten mehr Menschen getötet und verletzt als in Kriegen. Deshalb sei es wichtig, im Vorfeld des 1. Mai auf die unsichtbaren Gefährdungen und steigenden Spätfolgen z.B. durch Berufe, die viel mit Staub belastet sind, hinzuweisen,"auch wenn glücklicherweise die Zahl der direkten Arbeitsunfälle in Deutschland rückläufig ist. In anderen Regionen aber sieht das ganz anders aus, man denke an die weltweiten Bergwerksunfälle oder an die Todesfälle in Katar im Vorfeld der Fußball-WM 2022. Deshalb ist es unsere Pflicht, an einem solchen Weltgedenktag uns mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf der ganzen Welt solidarisch zu erklären und uns für bessere und gesündere Arbeitsbedingungen einzusetzen", erklärte Sebastian Frank.

Pressemitteilung Die Linke Kreisverband Traunstein/BGL

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