Corona: Situation für Kulturbetrieb weiterhin schwierig

Musiksommer zwischen Inn und Salzach bleibt optimistisch

Hoffentlich bald im Musiksommer zu hören: die Bad Reichenhaller Philharmoniker.
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Hoffentlich bald im Musiksommer zu hören: die Bad Reichenhaller Philharmoniker.

Landkreis - Bis zuletzt hatten Vorstand, Künstlerische Leitung und Geschäftsstelle des Musiksommers zwischen Inn und Salzach gehofft, dass man mit der Konzertsaison 2021 wieder zur Normalität zurückkehren kann.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Dem ist leider nicht so. Mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie können aktuell keine Konzerte veranstaltet werde und die weitere Entwicklung ist noch ungewiss. Aber: Im Gegensatz zu 2020 ist der Musiksommer dieses Jahr auf diese Situation gut vorbereitet. Wo möglich, werden Konzerte nicht abgesagt und in den Herbst verschoben. Sollten Konzerte wieder stattfinden können, so hat man bereits letztes Jahr umfangreiche Erfahrungen bei Hygienekonzepten gewonnen, die wieder eingesetzt werden können. 

Im Mai können aus bekannten Gründen keine Konzerte stattfinden. Das Konzert am 2. Mai „Musik für Kinderohren“ im k1 kultur- und veranstaltungszentrum in Traunreut wurde auf den 5. September verschoben. Leider musste das „Muttertagskonzert“ vom 9. Mai mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern, ebenfalls im k1, abgesagt werden. Eine Verschiebung war durch die weitere Konzertplanung des Orchesters nicht möglich. Die „Wichtelkonzerte“ mit dem ensemble Ohrenschmaus vom 16. und 17. Mai werden ebenfalls verschoben und finden neu im Kulturforum Klosterkirche Traunstein am 17. und 18. Oktober statt. Leider muss das Festival der ARD Preisträger nach 2020 zum zweiten Mal ausfallen. Die Künstler können aufgrund Corona nicht proben. Der Auftritt des Duo Härtel / Trübsbach findet statt am 21. Mai neu am 3. September statt. Für das Konzert mit Lei Meng am 22. Mai in Grassau konnte ein Ausweichtermin am 9. Oktober gefunden werden. Der Musiksommer zwischen Inn und Salzach informiert aktuell über Programmänderungen auf seiner Website www.musiksommer.info. Dort kann man sich auch zum Newsletter online anmelden. 

Ende Mai wird die Konzertreihe informieren, wie die Situation für die Konzerte im Juni zu bewerten ist. Trotz allem bleibt der Musiksommer zuversichtlich und hofft darauf, im Verlauf des Sommers mehr Normalität für die Künstler zu erreichen und das Publikum mit einem vielfältigen Programm zu erfreuen. Ein Anliegen der Künstlerischen Leitung ist es unter anderem, regionale Künstler in das Programm aufzunehmen, um ihnen in dieser schwierigen Zeit Auftrittsmöglichkeiten zu bieten. Durch Kinderkonzerte und Konzerte, die von herausragenden Nachwuchskünstlern gestaltet werden, versucht die Konzertreihe ein junges, zukünftiges Publikum heranzubilden. Etabliertes wie die Konzerte von Silke Aichhorn, den Grassauer Blechbläsern, den Bad Reichenhaller Philharmonikern und Johannes Berger dürfen natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen.

Pressemitteilung Musiksommer zwischen Inn und Salzach e.V.

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