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Betriebs- und Personalräte diskutierten Herausforderungen

Sozialer Zusammenhalt braucht starke Sozialpartner

Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe.
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„Der Wandel der Arbeitswelt gelingt nur, wenn es eine starke betriebliche Mitbestimmung gibt.“, so Bärbel Kofler.

Landkreis - Betriebs- und Personalräte aus Traunstein und dem Berchtesgadener Land diskutierten über die Herausforderungen der Pandemie und die Zukunft der Arbeitswelt

Die Pressemitteilung im Wortlaut

„Sozialer Zusammenhalt braucht starke Sozialpartner“, war der Titel der traditionellen Konferenz der Interessenvertretungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zu der die SPD-Bundestagsfraktion am Montag, den 7. Juni eingeladen hatte.

„Die Krise um die Corona-Pandemie hat Umbrüche und neue Herausforderungen für die Beschäftigten mit sich gebracht“, so die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler. Die Pandemie habe die Arbeitswelt von einem Tag auf den nächsten auf den Kopf gestellt. Innerhalb kürzester Zeit mussten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ins Home Office, auch wenn sie vorher nie mobil gearbeitet haben. Auch Interessenvertretungen aus der Region wurden vor neue Herausforderungen gestellt. Beispielsweise konnten Betriebsvereinbarungen über Kurzarbeit teils nur in digitalen Sitzungen per Videokonferenz beschlossen werden.

Um sich über die gemachten Erfahrungen und die für die Zukunft bestehenden Herausforderungen auszutauschen, hatte die SPD-Bundestagsfraktion Interessenvertreter aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen. Mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und dem DBG-Bundesvorsitzenden Reiner Hoffmann standen den über 500 angemeldeten Betriebsräten, hochkarätige Gesprächspartner Rede und Antwort. Auch aus unserer Region waren sechs Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter der Einladung gefolgt. An den Fragen wurde deutlich, dass die Pandemie die Betriebsräte stark bewegt. Aber auch die Digitalisierung und die Transformation der Arbeitswelt standen im Fokus.

„Das war eine interessante Veranstaltung. Es ist gut, dass die SPD den Dialog aufrechterhält, auch wenn man sich nicht vor Ort treffen kann. Denn nach dem kurzfristigen Reagieren auf die Krise muss es jetzt um die langfristige Gestaltung der Arbeitswelt gehen. Gerade auch im Pflegebereich, aus dem ich komme, ist das sehr wichtig“, so Betriebsrätin Daniela Baumann aus Trostberg.

In der „digitalen Mittagspause“ hatten die Betriebsräte die Gelegenheit über eine Videoschalte mit Fachpolitikerinnen und -politikern aus dem Bereich Arbeit und Soziales in ein persönliches Gespräch zu kommen. „Der direkte Austausch mit den Praktikern kommt in der Pandemie oft zu kurz. Diese digitale Möglichkeit war eine große Bereicherung.“, erklärte Kerstin Tack, die arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, die durch den Tag moderierte.

„Eins ist heute ganz klar geworden: Der Wandel der Arbeitswelt gelingt nur, wenn es eine starke betriebliche Mitbestimmung gibt. Mit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz haben wir Gründung und Wahlen von Betriebsräten erleichtert und gestärkt. Doch ohne eine starke Stimme der Beschäftigten in Berlin wird es nicht gehen. Deshalb ist der Austausch so wichtig. Ich freue mich, dass das Angebot auch hier in der Region wahrgenommen wurde“, so Kofler. Die SPD stehe ganz klar an der Seite der Beschäftigten, um die Arbeitswelt der Zukunft so zu gestalten, dass Teilhabe und Mitbestimmung auch weiterhin Erfolgsfaktoren bleiben.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Dr. Bärbel Kofler (SPD), MdB

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