Pressemitteilung BRK Kreisverband Traunstein

Chiemsee-Triathlon: Wasserwacht mit Großaufgebot

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Insgesamt mussten während der Wettkämpfe drei Triathleten von den Wasserwacht-Helfern aus dem Wasser gerettet und versorgt werden.

Landkreis Traunstein - Am vergangenen Wochenende traten rund 1000 Hobby- und Leistungssportler beim 8. Chiemsee Triathlon an.

Damit es beim Schwimmen - dem ersten Teil des Triathlons - zu keinen tragischen Zwischenfällen im Wasser kommt, war die heimische Wasserwacht mit 53 (1. Wettkampftag) bzw. 62 ehrenamtlichen Helfern (2. Wettkampftag) im Einsatz und sicherte die Schwimmstrecke mit verschiedenen Einsatzkräften ab.

"Entlang der Schwimmstrecke hatten wir größere und kleine Motorrettungsboote sowie drei Jetski mit Wasserrettern und Tauchern platziert. Außerdem waren mehrere Wasserretter auf Schwimmbrettern ganz nahe bei den Schwimmern, um schnell eingreifen zu können, falls etwas passiert. Die Jetskis sind ideal, um erschöpfte oder anderweitig in Not geratene Schwimmer schnell zu erreichen und dann zügig zur Versorgung auf die größeren Boote oder bei akuten Fällen sofort an Land zu bringen. Insgesamt ist der Einsatz sehr gut gelaufen", berichtet Christian Ellmaier, der Einsatzleiter von der Wasserwacht-Ortsgruppe Chieming. Neben der Ortsgruppe Chieming, von deren Wachstation aus der Einsatz der Wasserwachtler koordiniert wurde, waren WasserwachtHelfer der benachbarten Ortsgruppe Seebruck sowie der mobilen Schnelleinsatzgruppen (SEG) Bergen, Obing und Tengling-Törring im Einsatz.

Insgesamt mussten während der Wettkämpfe drei Triathleten von den Wasserwacht-Helfern aus dem Wasser gerettet und versorgt werden.Zu schlimmeren Zwischenfällen kam es im Wasser glücklicherweise nicht. Eine Herausforderung für Sportler und Helfer war die große Hitze mit Temperaturen von bis zu 38 Grad. Darum wurden zwei Trupps der Wasserwacht in den Zielbereich beordert, wo sie andere Sanitätskräfte bei der Versorgung der teilweise stark erschöpften Athleten unterstützen. Ein weiterer Wasserwacht-Fußtrupp versorgte einen Streckenposten, dem die Sonne stark zugesetzt hatte und der an den Rotkreuz-Rettungsdienst übergeben werden musste. Im Wasser übernahm die Wasserwacht neben der Absicherung der Schwimmstrecke auch das Anbringen der Bojen, die den Schwimmern den Weg wiesen.

Auch Helfer der Rotkreuz-Bereitschaften im Einsatz Am zweiten Wettkampftag kam es aufgrund der hohen Temperaturen bei vielen Athleten zu hitzebedingten Beschwerden wie Kreislaufproblemen. Darum wurde das Rote Kreuz von der Integrierten Leitstelle (ILS) alarmiert, um den Sanitätsdienst des Veranstalters mit zusätzlichem Personal und Material zu unterstützen. Neben dem Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) waren zehn Helfer der SEG Behandlung und vier der SEG Transport aus den Rotkreuz-Bereitschaften Traunstein und Siegsdorf im Einsatz, um eine Vielzahl erschöpfter Sportler und Veranstaltungsmitarbeiter zu versorgen und zu betreuen.

Abgesehen von Sonderveranstaltungen wie dem Chiemsee-Triathlon ist die Wasserwachtstation Chieming auch an allen anderen Tages des Jahres besetzt, um bei Notfällen auf dem Chiemsee zu jeder Jahreszeit schnell eingreifen zu können. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern der anderen heimischen Wasserwacht-Ortsgruppen sowie den Schnelleinsatzgruppen (SEG) in Bergen, Obing und Tengling-Törring sorgen die rund 60 aktiven Chieminger Wasserretter dafür, dass die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) die Wasserrettung im ganzen Landkreis Traunstein flächendeckend leisten kann.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Traunstein

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