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Lückenschluss der Alpenvereinswege im Hochgerngebiet

DAV: Sektion Achental optimiert eigenes Wegenetz

Mit Moritz´s Hilfe werden die schweren Lärchenbohlen an Ort und Stelle gebracht 1.
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Mit Moritz´s Hilfe werden die schweren Lärchenbohlen an Ort und Stelle gebracht 1.

Gerade im Hochgerngebiet bestand für die Sektion Achental des DAV ein Nachholbedarf in der Ausweisung und im Unterhalt des eigenen Wegesystems. In Abstimmung mit dem Grundeigentümer Bayerische Staatsforsten und nach Gesprächen mit den betroffenen Gemeinden wurde dieser Missstand -unterbrochen durch die Auswirkungen der Pandemie- sukzessive beseitigt. So geben die vor einem Jahr angebrachten Markierungen Orientierung auf der Strecke zwischen Vorder- und Hinteralm (wir berichteten).

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - Durch entsprechende Beschilderung wurde vor kurzem die Verbindung zwischen Hinteralm und Bergwachthütte auf der Südwestseite des Hochgern neu als DAV-Weg mit der Nummer 233 ausgewiesen. Dabei handelt es sich um einen durchaus anspruchsvollen aber gut begehbaren Steig der roten Klassifizierung. Eine größere Baumaßnahme organisierte der Wegereferent der Sektion Achental Gerfried Bock im Bereich der Vorderalm. Die beiden Bohlenwege aus Fichtenholz (zur Hinteralm und Brachtalm) über die dortige Feuchtwiese -ein schützenswertes Biotop mit seltenen Pflanzen- waren größtenteils durchgefault. In mühsamer und anstrengender Arbeit auf morastigem Boden wurde der alte Weg zunächst rückgebaut und dabei Holz und Metall (Nägel und Drahtgeflecht) für die spätere ordnungsgemäße Entsorgung getrennt. „Nicht selten sanken wir dabei bis über beide Knöchel im Baatz ein“, so Gerfried Bock.

Der Neuaufbau erfolgte mit widerstandsfähigerem Lärchenholz. Die bis zu 90 kg schweren Bohlen, in Summe knappe 8 Tonnen(!), waren auf einer Länge von etwa 400 m zu verteilen. „Sehr froh waren wir dabei über die Unterstützung durch MORITZ, ein spezielles Raupenfahrzeug“, so der Wegereferent weiter. Mit entsprechendem Unterbau wurde der neue Bohlenweg höher gelegt und Ableitungsmöglichkeiten fürs Wasser geschaffen, so dass die Wanderer auf eine längere Haltbarkeit hoffen können. Für diese schweren Arbeiten waren bis zu 7 Männer vier Tage im Einsatz. Die Sektion Achental bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung und Zusammenarbeit bei den Firmen Erdbau Völkl und Kellerer GaLaBau, den beiden Revierförstern von Bergen und Unterwössen, der Gemeinde Staudach-Egerndach, dem Forstbetrieb Gangkofer und nicht zuletzt bei den Sennersleuten der Vorder- und Brachtalm, die durch die ausgezeichnete und freundliche Bewirtung die Leistungsfähigkeit und Arbeitskraft der Ehrenamtlichen erhalten haben. Mit den vorbeschriebenen Aktionen lassen sich die dortigen Almen deutlich komfortabler erreichen, oder, wer mag, kann in einer ausgedehnten Tageswanderung das gesamte Hochgerngebiet umrunden. Die Mountainbiker sollten sich dabei allerdings nicht angesprochen fühlen.

Pressemitteilung DAV Sektion Achental

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