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Aktuelle Analyse und Langzeitentwicklung

Die Lage in den Traunsteiner Corona-“Hotspots“ und die Entwicklung aller Kommunen

Inzwischen ist man auch im Landkreis Traunstein bei einer vierstelligen Inzidenz angekommen, die Zahl der „aktiven“ Fälle ist ebenfalls so hoch wie noch nie - und an der Spitze der relativen Belastung mit dem Coronavirus im Landkreis rückt jetzt eine neue Gemeinde. Wir haben die aktuelle Analyse.

Landkreis Traunstein - Auch diese Woche wieder ein neuer Rekordwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Traunstein: Erstmals gilt mehr als ein Prozent der Bevölkerung aktuell als infiziert. Die 2032 Fälle am Montag (22. November) entsprechen 1,14 Prozent aller Einwohner im Landkreis. Dass das Virus aber längst ein wahrlich fläckendeckendes Phänomen ist, zeigt die Tatsache, dass ein wirklich herausragender „Hotspot“ im Landkreis derzeit nicht auszumachen ist. Keine Kommune weist einen Zweier vor dem Komma an derzeit infizierter Bevölkerung in Prozent aus.

Anzahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Traunstein, Stand 22. November. Zum Vergrößern zoomen oder unten rechts auf das gelbe Kreuz klicken.

Mit 1,99 Prozent führt jetzt aber Staudach-Egerndach die Liste im Landkreis an. Schon 23 Fälle reichen in der kleinen Gemeinde am Fuße des Hochgern für einen so hohen Prozentsatz. Es folgen Petting und Pittenhart mit 1,86 bzw. 1,84 Prozent. Außerdem noch über 1,7 Prozent an „aktiv“ infizierter Bevölkerung liegen momentan Kirchanschöring (1,73 Prozent bzw. 58 Fälle) und Wonneberg (1,72 Prozent bzw. 27 Fälle). Pittenhart und Wonneberg lagen vorige Woche noch über der Marke von zwei Prozent.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in Traunreut, Traunstein, Trostberg und im gesamten Landkreis.

Aber auch in anderen Kommunen, die in den vergangenen Wochen auffallend hohe Zahlen hatten, sind es wieder weniger nachweislich Infizierte geworden, so beispielsweise in Engelsberg (minus neun) oder Ruhpolding (minus 30). Ein deutliches Plus im Vergleich zur Vorwoche gibt es dagegen in Grassau (plus 27), Kirchanschöring (plus 23) oder Unterwössen (plus 19). Bei den absoluten Zahlen führen wenig überraschend die Städte Traunreut (180) und Traunstein (165) vor Trostberg (112) und Ruhpolding (106).

15 Corona-Todesfälle innerhalb einer Woche

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Mit Stand vom Montag (22. November) wurden seit Beginn der Pandemie 21.353 Corona-Fälle im Landkreis Traunstein gezählt. Als genesen gelten 19.067. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind insgesamt 254 Todesfälle im Landkreis zu beklagen - 15 mehr als in der Vorwoche. 25 Covid-19-Patienten müssen derzeit im Landkreis Traunstein auf einer Intensivstation behandelt werden. Mittlerweile haben im Landkreis 99.837 Personen eine Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten - das sind 56,3 Prozent. 14.318 Personen wurden auch schon ein drittes Mal geimpft.

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