Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Sichere Entsorgung von Kreuzkräutern und Riesenknöterich

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Der Riesenknöterich

Landkreis Traunstein - Kreuzkräuter und Riesenknöterich können auch heuer wieder über die Wertstoffhöfe im Landkreis Traunstein sicher entsorgt werden. Darauf weisen die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt und Markus Breier, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, hin.

Kreuzkräuter unbedingt verpackt in Säcken abgeben

Jakobs- und Wasserkreuzkraut sind giftig. Tiere meiden die Pflanze daher normalerweise und lassen sie auf der Weide stehen. In Heu oder Silage können sie aber nicht mehr unterschieden werden und stellen ab bestimmten Mengen eine Gefahr dar. Eine weitere Verbreitung muss daher unbedingt vermieden werden. "Kreuzkräuter sollten rechtzeitig entfernt werden. Beim Ausreißen der Pflanzen sind vorsichtshalber Handschuhe zu tragen", rät Kreisfachberater Markus Breier und weiter: "Die Kreuzkräuter müssen unbedingt in zugebundenen Säcken zum Grüngut gegeben werden.Durch die Verpackung wird eine weitere Verbreitung der bereits vorhandenen oder nachreifenden Samen durch den Wind verhindert". In den Kompostier- bzw. Verbrennungsanlagen wird der Samen durch die große Hitze sicher abgetötet. Größere Mengen Kreuzkräuter können bei der Müllumladestation in Weiderting - ebenfalls gut verpackt - angeliefert werden. In diesem Fall wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter Tel. 0861/58-156 bei der Kommunalen Abfallwirtschaft im Landratsamt gebeten.


Riesenknöterich: Die Wurzel ist das Problem

Auch der Knöterich kann an den Wertstoffhöfen im Landkreis, im Grüngutcontainer oder an den Häckselplätzen abgegeben werden. Ein Verpacken ist nicht erforderlich. "Die Pflanze bildet in kurzer Zeit große Bestände, die alle anderen Pflanzen überwuchern. Durch regelmäßiges Mähen über mehrere Jahre kann der Knöterich zumindest zurückgedrängt werden", weiß Markus Breier. Da das große Wurzelwerk - es kann bis zu zwei Meter in die Tiefe reichen - viel Energie speichert, muss jedes Jahr möglichst oft, fast jede Woche, gemäht werden. Das Problem: Jedes Teilstück kann wieder anwachsen. Dazu Markus Breier: "Deshalb ist bei der Entsorgung darauf zu achten, dass keine Stücke zurückbleiben. Auch eine Kompostierung der Pflanze zu Hause sollte nicht erfolgen. Wie beim Kreuzkraut werden erst durch die große Hitze bei der Entsorgung die Wurzeln und der Stängel abgetötet."

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