Wiederverwendung von Abfall

EuRegio-Partner initiieren grenzübergreifende Studie

Eine Stickerei zeigt an einer Jacke an, dass die Jacke aus Recycling-Material hergestellt wurde.
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Bei dieser Studie wird für die grenzübergreifende Region geprüft, ob ein oder mehrere Standorte das Potenzial für Zentren zur Wiederverwendung von Abfall (Re-Use-Zentren) haben. (Symbolbild)

Landkreis Traunstein - Zusammen mit dem Landkreis Berchtesgadener Land und dem Regionalverband Flachgau-Nord gibt der Landkreis Traunstein eine Machbarkeitsstudie in Auftrag.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Bei dieser Studie wird für die grenzübergreifende Region geprüft, ob ein oder mehrere Standorte das Potenzial für Zentren zur Wiederverwendung von Abfall (Re-Use-Zentren) haben. In einem Re-Use Zentrum werden Materialien, die noch brauchbar wären, aber im Abfall landen soweit geprüft, repariert und aufbereitet, dass das sogenannte „Abfallende“ festgestellt und die Produkte wieder verkauft werden können. Im Rahmen eines ersten Projekt-Treffens wurden die ersten Schritte zur Potentialanalyse für ein Re-Use Zentrum in den drei Regionen diskutiert. Fragen nach den möglichen Akteuren, dem wiederverwendbaren Material und dem Einzugsgebiet wurden erörtert. „Abfallvermeidung ist für uns im Landkreis Traunstein ein wichtiges Thema. Durch dieses Projekt haben wir die Möglichkeit das Potential zur Wiederverwendung von Abfall in der Region untersuchen zu können und gehen damit einen wichtigen Schritt, um in Zukunft Ressourcen zu schonen und den Begriff „Kreislaufwirtschaft“ noch konsequenter umzusetzen.“, so Astrid Steinkirchner, Sachgebietsleiterin Abfallwirtschaft im Landratsamt Traunstein. Ziele des Projekts sind die Konzeptionierung eines „idealen“ Re-Use-Zentrums, die juristische Prüfung (insbesondere Haftungsfragen), ein begleitendes Öffentlichkeitsarbeits- und Bewusstseinsbildungskonzept, um langfristig Abfall zu vermeiden. Nach Prüfung der untersuchten Szenarien könnte ein Aufbau regionaler Re-Use-Zentren geprüft werden. „Re-Use: Regional“ ist ein gefördertes Projekt des EU-Programms Interreg Bayern-Österreich 2014-2020, mit Unterstützung der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein 

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