Pressemitteilung Kreissparkasse Traunstein-Trostberg

Fakten zu Immobilien und der Altersvorsorge

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Beim Pressegespräch zum Weltspartag stellte die Kreissparkasse Traunstein-Trostberg neben einem Überblick zur aktuellen Marktlage Fakten zu Immobilien und der Altersvorsorge vor.

Landkreis Traunstein - Beim Pressegespräch zum Weltspartag stellte die Kreissparkasse Traunstein-Trostberg neben einem Überblick zur aktuellen Marktlage Fakten zu Immobilien und der Altersvorsorge vor.

So zählen laut einer repräsentativen Umfrage des "Vermögensbarometer 2019", das am 29.Oktober auf der Pressekonferenz des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands vorgestellt wird, Immobilien trotz der Preisanstiege zu den TOP 3 der beliebtesten Geldanlagen der Deutschen. Das Interesse am Erwerb einer Immobilie sei allerdings in den neuen Bundesländern deutlich schwächer ausgeprägt als in den alten Bundesländern. Das größte Interesse besteht demnach in Hessen und Berlin. Weiterhin räumte Roger Pawellek, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg mit einigen populären Irrtümern zur Altersvorsorge auf. Pawellek: Genau wie die Sparkassen, können sich auch die Rentenversicherungen und sonstigen Versicherer nicht der Zinspolitik der EZB entziehen. Mit zunehmender Dauer der Niedrigzinsen steigt der Druck auf die Altersvorsorge. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen.


Mit Blick auf die laufende Entwicklung der Sparkasse Traunstein zeigt sich der Vorstand nur bedingt zufrieden: Pawellek: Im Grunde liegt die Problematik darin, dass die Einlagen stärker wachsen als die Ausleihungen. Die negativen Einlagezinsen belasten deshalb das Ergebnis zusätzlich. Andererseits können wir nicht in beliebiger Höhe Kredite ausgeben ohne die Risiken dabei im Auge zu haben. Teilweise rückläufige Provisionserträge können die rückläufige Zinsentwicklung zudem nicht kompensieren.

Trotz aller Herausforderungen blickt der Vorstandsvorsitzende aber positiv in die Zukunft: Pawellek: Im laufenden Jahr konnten wir schon vieles in die richtige Richtung belegen. Wir haben unser Geschäftsstellennetz angepasst, um weniger, aber bessere Filialen zu haben. Die Umsetzung bedarf einiger baulicher Veränderungen, die noch in diesem Jahr begonnen werden. Zum anderen haben wir neue Einheiten geschaffen, wie unsere Beratung Digit@l, mit deren Entwicklung wir bisher sehr zufrieden sind. Das spiegeln uns auch die Kunden wider und die Nutzerzahlen bestätigen, dass wir mit den Angeboten in der Region eine führende Rolle eingenommen haben. Ein weiteres Element unserer neuen Struktur ist unser Kunden-Service-Center, die Telefonfiliale, das nun rund um die Uhr erreichbar ist und den gleichwertigen Service zu unseren Geschäftsstellen bietet.


Dass sich das Kundenverhalten deutlich verändert, zeigen die hohen Wachstumsraten bei den digitalen Angeboten wie Online-Banking, KWITT oder dem elektronischen Postfach. Pawellek: Trotz aller Digitalisierung spielt unsere Verbundenheit mit unserer Region weiterhin eine tragende Rolle. Deshalb haben wir im Jahr 2019 bisher bereits rund 340 TEUR für Spenden und Sponsoring ausgegeben. Darüber hinaus bieten wir Vereinen und Organisationen eine Spendenplattform, mit der die Akquise von Spendenzahlungen erleichtert werden soll.

Für das Jahr 2020 hat sich die Sparkasse wieder viel vorgenommen. Pawellek: Bei der Entwicklung unserer neuen Geschäftsstellenstruktur standen die Kundenanforderungen im Mittelpunkt. Die Modernisierung und Anpassung unserer Beratungs-Center wird uns deshalb auch im nächsten Jahr beschäftigen. Beginnen werden wir noch in diesem Jahr mit dem Beratungs-Center in Traunstein am Sparkassenplatz. Mitte November werden wir dort für den Umbau schließen und bis zur Fertigstellung am Stadtplatz rund 600m weiter entfernt anzutreffen sein. Zusätzlich ziehen wir mit unserem Immobilien-Center in die Maxstraße, um dort unsere Kompetenz als größter Makler in Bayern zu bündeln.

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