Freistaat bezahlt neue Radwege für den Landkreis

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Traunstein -  Der Freistaat baut weitere Radwege im Landkreis. MdL Steiner zeigt sich hoch erfreut: "Ein dichteres Radwegenetz macht unsere Heimat noch attraktiver!"

Im Landkreis Traunstein werden weitere Fahrradwege durch den Freistaat Bayern gebaut. Darüber ist der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Klaus Steiner, vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann informiert worden. Zwischen Oberwössen und Reit im Winkl wird ein 5,4 km langes Radwegstück aus dem Programm für den nachträglichen Anbau an Bundesstraßen gefördert. Die Baukosten betragen 3 Mio. Euro. Außerdem wird zwischen Hörpolding und Matzing entlang der B304 ein Radweg auf 3,5 km Länge mit Baukosten in Höhe von 960.000 Euro gebaut werden. Weitere Radwege von Staudach nach Pettendorf, östlich von Obing, von Thalmann nach Spöck, südlich von Inzell, von Gnaig nach Froschsee und von Berg nach Lebenau werden ebenfalls realisiert. „Ein dichteres Radwegenetz macht unsere Heimat für Einheimische wie Gäste noch attraktiver. Deshalb freue ich mich über den weiteren Ausbau“, sagte Steiner.

In den Jahren 2015 bis 2019 wird der Freistaat Bayern über 200 Millionen Euro in den Radwegebau investieren. Klaus Steiner wies die Kommunen darauf hin, dass sie darüber hinaus wie bisher ihnen besonders wichtige Radwege in eigener Zuständigkeit bauen können. Dabei werde der Freistaat sie weiterhin mit den bewährten Förderprogrammen aus dem Finanzausgleich unterstützen.

Der Abgeordnete verwies darauf, dass sich das Fahrrad als Verkehrsmittel immer größerer Beliebtheit erfreue. Gerade auch mit Blick auf den Fremdenverkehr sei das immer dichter werdende bayerische Radwegenetz attraktiv. Aber auch für die Fahrradnutzung im Alltag setzt sich die CSU ein. So habe der Verkehrsausschuss im Bayerischen Landtag erst kürzlich auf Antrag der CSU beschlossen, den Bau von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen voranzutreiben und sich für die Verbesserung der Fahrradmitnahme im Schienenpersonennahverkehr einzusetzen.

„Weil uns die Sicherheit der Radfahrer am Herzen liegt, ist eine eigene Infrastruktur für Fahrräder besonders wichtig“, so Steiner. Ziel der bayerischen Radwegeplanung seien zusammenhängende Netze. „Mit den jetzt bekannt gegebenen Maßnahmen wird dieses Netz wieder ein bisschen engmaschiger“, sagte Steiner abschließend.

Pressemitteilung Büro Klaus Steiner, Bayerischer Landtag

Rubriklistenbild: © pa

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