Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein e.V.

43 frischgebackene Atemschutzgeräteträger im Landkreis

+
Nach erfolgreichen Lehrgängen an den Standorten Traunstein und Trostberg gibt es 43 frischgebackene Atemschutzgeräteträger im Landkreis Traunstein.

Landkreis Traunstein - "Atemschutzgeräteträger sind heute bei vielen unserer Einsätze unverzichtbar", so der Fachkreisbrandmeister für den Atemschutz Stefan Thurner.

"Deshalb freut es mich enorm, dass wir in den vergangenen Wochen insgesamt 43 neue Einsatzkräfte unserer Feuerwehren zu Atemschutzgeräteträgern qualifizieren konnten, die in ihren Gemeinden ab sofort eingesetzt werden können", so Thurner weiter. Insgesamt verfügen im Landkreis Traunstein von den mehr als 4500 Einsatzkräften etwa 1700 Feuerwehrmänner und -frauen die Zusatzqualifikation Atemschutz.

An den beiden Ausbildungsstandorten des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein haben die 21 bzw. 22 Teilnehmer den mehrwöchigen Lehrgang erfolgreich durchlaufen und die Abschlussprüfung mit durchwegs guten Ergebnissen bestanden.Inhaltlich befassten sich die Lehrgangsteilnehmer mit den unterschiedlichen Arten der Geräte sowie einer umfangreichen Gewöhnungsphase in deren Verwendung. Zudem haben sie sich mit den Grundlagen der Brandbekämpfung sowie der Einsatztaktik beschäftigt und mussten in Einsatzübungen und Belastungstests ihr Können bzw. eine ausreichende Fitness unter Beweis stellen, ehe sie die Prüfung ablegen konnten.

Die Grundausbildung bildet die Basis für weitere Bausteine im Bereich Atemschutz. In ihren Heimatfeuerwehren müssen die Einsatzkräfte jährlich mindestens eine Übung unter einsatznahen Bedingungen sowie eine theoretische Unterweisung ablegen. Weiter müssen sie jedes Jahr eine sogenannte Belastungsübung in den Atemschutzstrecken Traunstein beziehungsweise Trostberg durchlaufen. Zudem werden sie regelmäßig durch einen Arbeitsmediziner auf ihre grundsätzliche Tauglichkeit und körperliche Belastbarkeit untersucht.

Etwa ein Jahr nach der Grundausbildung durchlaufen die frischgebackenen Geräteträger die Stufe 2 der Atemschutzausbildung. In einer gasbefeuerten Übungsanlage in Traunreut üben sie das Vorgehen bei einem Zimmerbrand und löschen einen "echten Küchenbrand".In der dritten Stufe sammeln sie dann in der sogenannten Rauchgasdurchzündungsanlage in Übersee Erfahrungen in der Hitzegewöhnung. Die holzbefeuerte Anlage erzeugt Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius, was der Realität bei Wohnungsbränden sehr nahe kommt. Darüber hinaus haben die Einsatzkräfte die Möglichkeit, sich zum Träger von Chemieschutzanzügen ausbilden zu lassen.

An den Lehrgängen haben Frauen und Männer aus den Feuerwehren Lindach, Palling, Truchtlaching, Trostberg, Waldhausen, Lampoding, BSH Hausgeräte, Kienberg, Engelsberg, Törring, Kirchanschöring, Surberg, Bergen, Inzell, Otting, Chieming, Grabenstätt, Siegsdorf, Ruhpolding, Traunstein, Wolkersdorf und Kammer teilgenommen.Bei der Zeugnisvergabe würdigten die Ausbildungsleiter das Engagement der Nachwuchskräfte und wünschten ihnen für ihre interessante neue Aufgabe viel Freude. Lobende Worte fanden sie für die Verantwortlichen in den Feuerwehren und Kommunen. Sie werden durchwegs ihren Verpflichtungen gerecht und sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Feuerwehrfrauen und -männer im Landkreis Traunstein eine ausgezeichnete Ausbildung genießen, um jederzeit schnell und professionell Hilfe leisten zu können.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein e.V.

Zurück zur Übersicht: Landkreis TS

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT