Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai

Hilfe mit Herz und Hirn im Landkreis Traunstein

Die historischen Ursprünge des Roten Kreuzes liegen in der Versorgung von verwundeten Soldaten durch Freiwillige. Den Gründern ging es darum, menschliches Leid zu lindern - ohne Berücksichtigung der Herkunft und Weltanschauung der Verletzten. Heute ist das Rote Kreuz die größte Hilfsorganisation der Welt und leistet in vielen verschiedenen Bereichen wertvolle Unterstützung für Menschen, die Hilfe benötigen.
+
Die historischen Ursprünge des Roten Kreuzes liegen in der Versorgung von verwundeten Soldaten durch Freiwillige. Den Gründern ging es darum, menschliches Leid zu lindern - ohne Berücksichtigung der Herkunft und Weltanschauung der Verletzten. Heute ist das Rote Kreuz die größte Hilfsorganisation der Welt und leistet in vielen verschiedenen Bereichen wertvolle Unterstützung für Menschen, die Hilfe benötigen.

Das Rote Kreuz unterstützt die Landkreis-Bürger in vielen wichtigen Bereichen. Heute ist Weltrotkreuztag. Dieser internationale Aktionstag wird jährlich am Geburtstag von Rotkreuz-Gründer und Friedensnobelpreisträger Henry Dunant begangen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - Knapp 200 Jahre nach Dunants Geburt ist das Rote Kreuz die größte Hilfsorganisation der Welt und gemeinsam mit dem Roten Halbmond in nahezu allen Ländern der Erde vertreten, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Die Einsatzbereiche der Rotkreuz-Helfer sind breit gefächert – von der Unterstützung von Zivilisten in Kriegsgebieten über Hilfsprojekte in Entwicklungsländern bis zur Notfallrettung und zu den sozialen Diensten für Menschen, die es auch in wohlhabenden Ländern nicht leicht haben. Über alle Landes-, Kultur- und Sprachgrenzen und Sprachen hinweg verbinden die Helfer die sieben Rotkreuz-Grundsätze: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) zählt fast eine Million Mitglieder und Mitarbeiter. Damit gehört es zu den größten Organisationen im Freistaat. Rund 16.000 der bayerischen Rotkreuz-Helfer engagieren sich im BRK-Kreisverband Traunstein – entweder aktiv als haupt- und ehrenamtliche Helfer oder als unterstützendes Fördermitglied, damit in verschiedenen Feldern wirksame Hilfe geleistet werden kann. Viele Bürger verbinden mit dem Roten Kreuz im Landkreis Traunstein in erster Linie die Notfallrettung. Fast jedes Kind kennt die auffälligen Rettungsdienstfahrzeuge, mit denen die Helfer jeden Tag im Schnitt zu rund 80 Einsätzen ausrücken. Aber unter dem Dach des Kreisverbandes werden auch noch sehr viele andere wichtige Leistungen für die Allgemeinheit organisiert und erbracht. An Gewässern in der Region sorgen beispielsweise die Mitglieder der Wasserwacht für Sicherheit und sind im Notfall rasch zur Stelle. Für die Suche nach vermissten Personen wird die Rettungshundestaffel angefordert, die auf schnelle Ortungen in schwierigem Gelände spezialisiert ist.

Zudem werden viele Helferstunden und Mittel in den Katastrophenschutz investiert, um für Großschadensereignisse gerüstet zu sein. In den letzten beiden Jahren standen dabei vor allem Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Vordergrund. Die ehrenamtlichen Helfer der BRK-Bereitschaften sichern Veranstaltungen verschiedener Größe bis hin zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding sanitätsdienstlich ab. Kommt es zu einem Unfall oder einer Verletzung, sind sie für die medizinische Erstversorgung zuständig. Viele von ihnen sind auch unentgeltlich im Rettungsdienst, in der Ausbildung oder beim Blutspendedienst aktiv. Letzterer trägt dazu bei, dass für die Behandlung von schwerkranken Patienten und Unfallopfern jederzeit Spenderblut zur Verfügung steht. Rund 50 Blutspendetermine organisieren sie dazu jedes Jahr im Landkreis.

Die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe ist eine weitere Säule der Rotkreuz-Arbeit im Landkreis. In mehr als 450 Kursen werden pro Jahr rund 7000 Bürger geschult, um im Notfall richtig reagieren zu können. Den Mitgliedern des Jugendrotkreuzes (JRK) werden diese Inhalte schon früh und auf spielerische Weise vermittelt. Zudem unternehmen sie gemeinsame Ausflüge, Badefahrten und Zeltlager. Sehr breit aufgestellt ist der Kreisverband im Bereich der sozialen Dienste, bei denen die Nachfrage stetig steigt. Das Unterstützungsangebot umfasst den Hausnotruf, Essen auf Rädern, die Wohnberatung für Senioren und Menschen mit Bewegungseinschränkung, die Beratung für pflegende Angehörige, den Service „Häusliche Unterstützung“ Einzelfallhilfen, die Mutter-Kind-Kur-Beratung, den Suchdienst und die beiden Kleiderläden („Rotkreuz-Shops“) in Traunstein. „Unser Kreisverband ist sehr aktiv und breit aufgestellt.

Wir versuchen, mit der Zeit zu gehen und unsere Unterstützungsleistung bestmöglich an den Bedarf in der Region anzupassen. Unser Hilfsangebot kann aber nur so stark sein wie die Unterstützung, die wir von Seiten der Bürger sowie den lokalen Entscheidungsträgern und Unternehmen erfahren. Ehrenamtliche Helfer, Fördermitglieder und Spenden sind darum bei uns jederzeit willkommen“ betont BRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Richter.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Traunstein

Kommentare