Presseinformation IHK für München und Oberbayern

IHK-Bildungspartnerschaft im Landkreis nimmt Fahrt auf

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von links: Eine neue Bildungspartnerschaft wird im Landkreis unterzeichnet: Erste Reihe: Florian Binder (Geschäftsleitung Kreiller) und Stefan Bauer (Leiter Kolbrenner-Mittelschule); zweite Reihe: Wolfgang Janhsen (Leiter IHKGeschäftsstelle Rosenheim), Stephanie Horn (Ausbildungsleitung Kreiller), Thomas Gebert (IHK-Bildungsberater) und Stefan Grünes (Fachlehrer Wirtschaft)

Traunstein - Um den Schülerinnen und Schülern mehr Möglichkeiten in der Berufsorientierung zu bieten, haben die Firma J.N.Kreiller aus Traunstein und die Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule eine IHK-Bildungspartnerschaft abgeschlossen.

Es ist die erste formelle Zusammenarbeit dieser Art im Landkreis. Gemeinsames Ziel ist, die Jugendlichen noch besser auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

"Für die Ausbildungsbetriebe ist es wichtig, gerade zu den Schulen permanent Kontakt zu halten, aus denen sie bevorzugt ihren Nachwuchs rekrutieren. Von besonderer Bedeutung ist der Informationsaustausch mit den Personen, die die Berufsfindung der Schülerinnen und Schülern maßgeblich beeinflussen, insbesondere zu Lehrern und Eltern. Daneben bietet die Bildungspartnerschaft die Möglichkeit, dem potenziellen Nachwuchs umfassende Vorstellungen von den angebotenen Ausbildungsberufen zu vermitteln, so dass einer Fehlentscheidung und in der Folge einem Abbruch der Ausbildung vorgebeugt werden kann" ist Florian Binder, Mitglied der Geschäftsleitung bei J.N.Kreiller, überzeugt.

Auch die Schule sieht viele Vorteile bei der Bildungspartnerschaft, wie der Schulleiter Stefan Bauer ergänzt. "Zum einen lernen die Schüler in Erkundung und Praktikum ein langjähriges erfolgreiches Traunsteiner Unternehmen persönlich kennen. Vor allem für die kaufmännisch interessieren Schülerinnen und Schüler zeigen sich hier sehr erfolgversprechende Ausbildungsperspektiven abseits häufiger Büroberufe. Außerdem werden für den praktischen Unterricht Grundlagen aus der tatsächlichen Wirtschaftswelt von Fachleuten der Firma Kreiller in die alltägliche Schularbeit Einfluss finden, die für die Schüler durch den Praxisbezug einen anschaulichen und klaren Sachverhalt liefern", so Bauer.

Schulen und Unternehmen werden nun abstimmen, wie die konkrete Zusammenarbeit in den kommenden Monaten aussehen wird. Neben individuellen Projekten sind unter anderem ebenfalls Formate zur Berufsinformation, Betriebsbesichtigungen, Gesprächsabende mit den Eltern oder Praktika für Lehrer möglich.

Über das starke Engagement von Schulen und Unternehmen freut sich auch Wolfgang Janhsen, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim: "Eine enge Zusammenarbeit zwischen den allgemeinbildenden Schulen und den Ausbildungsbetrieben in der Region ist das Erfolgsrezept für die Berufsorientierung. Mit den Partnerschaften können die Betriebe die Schülerinnen und Schülern schrittweise an die eigene Tätigkeit und die Ausbildungsangebote heranführen. Wir brauchen diesen Dialog für das richtige Matching zwischen Unternehmen und Jugendlichen." Janhsen hat eine klare Vorstellung für die Zukunft: „Als IHK würden wir es begrüßen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften hat.“

Über die IHK-Bildungspartnerschaften

Die Bildungspartnerschaften sind ein Projekt der IHK für München und Oberbayern und sollen laut IHK die Brücke zwischen Theorie und Praxis in der Berufsorientierung sein und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen fördern. Schulen und Betriebe profitieren gleichermaßen von einer solchen Partnerschaft. Unternehmen können unter anderem frühzeitig den Kontakt zu potentiellen Nachwuchskräften und den Lehrern aufbauen und verbessern die Ausbildungsreife der Schüler. Die Schulen schaffen ihrerseits Praxisnähe in der Berufsorientierung, bereiten ihre Schüler auf den Berufsalltag vor und helfen, Perspektiven in der Berufswahl zu entwickeln. Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an Verena Kastenhuber von der IHK wenden: 089 / 5116-1106 oder kastenhuber@muenchen.ihk.de. Weiterführende Infos gibt es unter online unter ihkmuenchen.de/bildungspartner.

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