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Antrag der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

Klimaschutz im Landkreis voranbringen: Erstmalig Energie- und Klimakonferenz im Kreis Traunstein

Die Kreistagsfraktion der Grünen begrüßt die Durchführung der 1. Energie- und Klimakonferenz im Juli, als wichtigen Schritt für mehr Klimaschutz im Landkreis, die auf die Initiative der grünen Kreistagsfraktion zurückgeht.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - In der Sitzung am 09.07.2021 kommen erstmalig der Kreisausschuss sowie der Ausschuss für Umwelt und Abfallwirtschrift zu diesem Thema zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Präsentation des Energienutzungsplans für den Bereich Wärmeenergie der in der Sitzung vorgestellt und diskutiert wird.

In der Vorbesprechung der Sitzung würdigte die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kathi Hallweger, dass der Landkreis beim Klimaschutz bisher nicht untätig war, aber nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts müssten die Bemühungen intensiviert werden. Der Landkreis besitze mit der bereits vorhandene Energieagentur schon ein gutes Instrument, das gute Arbeit leiste, aber ihr Bekanntheitsgrad müsste gestärkt und die Angebote besser in der Öffentlichkeit dargestellt und beworben werden.

Burgi Mörtl – Körner ergänzte: „Die Energieagentur kann einen entscheidenden Anteil bei der Erreichung von Klimazielen in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land spielen und sollte daher partei- und fraktionsübergreifend die größtmögliche Unterstützung erfahren.“ Aus diesem Grund hat die Fraktion einen Antrag eingebracht mit der die wertvolle Arbeit der Energieagentur bekannter werden soll.

Kreisrat Willi Geistanger stellte heraus, dass bei der Durchführung und Umsetzung der Energie- und Klimakonferenz auf bestehende Strukturen zurückgegriffen werden kann: „Da der Klimaschutz eine umfängliche Querschnittsaufgabe ist, muss kein neues Gremium geschaffen werden. Neben dem Kreisausschuss, der immer teilnehmen soll, werden themenbezogen bestehende Ausschüsse, zum Beispiel der Verkehrsausschuss, hinzugezogen. Die Städte und Gemeinden aus dem Landkreis werden in der Klima- und Energiekonferenz vertreten durch die Bürgermeister, die dem Kreisausschuss angehören.“

Der Fraktionsvorsitzende Christoph Bauhofer fasste zusammen: „Die regelmäßig stattfindende Klima- und Energiekonferenz des Landkreises Traunstein könne nur der erste Schritt sein. Die Fakten für weitere Maßnahmen liegen auf dem Tisch, jetzt muss gehandelt werden. Außer der Festlegung von Klimazielen, der Aufstellung von Energie- und CO2 – Bilanzen, muss vor allem diskutiert werden, wie diese Klimaziele erreicht werden sollen.“

Bürgermeister Stefan Schneider fordert für jedes Jahr einen Bericht aus dem hervorgeht, was im Landkreis getan wurde, um die Klimaziele zu erreichen und wo noch Handlungsbedarf besteht.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen - Kreistagsfraktion

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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