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Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Traunstein - Netzwerktreffen und Ausstellung Demenzparcours

Die Demenzexpertin und Referentin Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid (fünfte v. l.) und die Steuerungsgruppe der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Traunstein, von links: Bernhard Lerner, Barbara Blum, Susanne Aicher, Katharina Stork, Katharina Babl, Verena Eisenberger, Dr. Melanie Kretschmar, Dr. Mai Aumüller-Nguyen, Werner Fertl.
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Die Demenzexpertin und Referentin Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid (fünfte v. l.) und die Steuerungsgruppe der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Traunstein, von links: Bernhard Lerner, Barbara Blum, Susanne Aicher, Katharina Stork, Katharina Babl, Verena Eisenberger, Dr. Melanie Kretschmar, Dr. Mai Aumüller-Nguyen, Werner Fertl.

Bei einem zweiten großen Netzwerktreffen der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Traunstein“ waren alle Netzwerkpartner und Interessierten eingeladen. Die Vorsitzende der Lokalen Allianz, Verena Eisenberger, führte die Teilnehmer gemeinsam mit Steuerungsgruppenmitglied Werner Fertl durch die Veranstaltung. Eröffnet wurde das Treffen durch die Demenzexpertin Frau Prof. Dr. Diehl-Schmid vom Zentrum für Altersmedizin des Inn-Salzach-Klinikums Wasserburg.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - Sie gab neben einem umfassenden Einblick in das Krankheitsbild Demenz auch Informationen zur sogenannten „Memory Klinik“, die auch als Gedächtnissprechstunde bekannt ist. Anschließend wurde ein Rückblick zur bisherigen Arbeit der Lokalen Allianz gegeben und die Steuerungsgruppenmitglieder stellten sich vor. Wichtige Meilensteine waren die Ausarbeitung einer Kooperationsvereinbarung der Steuerungsgruppe sowie die Erstellung eines Demenzwegweisers für den Landkreis Traunstein. Denn Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen eine größtmögliche Lebensqualität und Teilhabe zu gewährleisten. Gemeinsam setzt sich die Lokale Allianz daher für eine bestmögliche Unterstützung der Betroffenen und ihrer Angehörigen vor Ort, für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, die Vernetzung von Experten und Akteuren als auch den Abbau von Ängsten und Stigmatisierung ein.

Nach dem Netzwerktreffen stand den Teilnehmern der Demenzparcours von „Hands-on Dementia“ zur Verfügung. Dies war der Auftakt für die zweiwöchige Ausstellung des Parcours im Forum Chiemgau und im Casino des Landratsamtes Traunstein. Die Wanderausstellung möchte vermitteln, wie sich ein an Demenz erkrankter Mensch fühlt, wie er empfindet und wie schwierig sich der Alltag für die Betroffenen und deren Angehörigen darstellt. Die Besucher konnten dies in Selbstversuchen an 13 Stationen erfahren. Rund 240 Besucher zählten die Verantwortlichen insgesamt.

Die Besucher zeigten sich sehr interessiert, aber auch sichtlich betroffen und berührt. Die Rückmeldungen der Besucher waren durchweg positiv und begeistert. Wer die Ausstellung in Traunstein verpasst hat, kann die Wanderausstellung im Herbst in Reit im Winkl besuchen. Aufgrund der zunehmenden Zahl der Erkrankten rückt Demenz immer mehr in die Mitte der Gesellschaft, in die Öffentlichkeit und in die Familien. Betroffene und Angehörige werden jedoch nicht allein gelassen. Es gibt eine Vielzahl von Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten. Der Pflegestützpunkt, die BRK Fachstelle für pflegende Angehörige und die Alzheimer Gesellschaft Südostbayern e.V. Selbsthilfe Demenz wissen hier guten Rat und stehen den Betroffenen und ihren Angehörigen für ihre Fragen zur Verfügung.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

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