Pressemitteilung Malteser Hilfsdienst Traunstein

Malteser Jugend Traunstein feierte 15. Geburtstag

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Mit einer feierlichen wie fröhlichen Andacht mit Diakon Andreas Nieder und dem Chor der Malteser Jugend startete die Jubiläumsfeier zum 15-jährigen Bestehen der Malteser-Jugendgruppe.

Landkreis Traunstein - Vor fast vier Jahrzehnten wurde die Malteser Jugend im Landkreis Traunstein gegründet. Seit 15 Jahren besteht die aktuelle Jugendgruppe unter der Leitung von Dr. Michael Winklmaier.

Die Buben und Mädchen, die vor eineinhalb Jahrzehnten im Kindesalter zur Malteser Jugend gekommen waren, gehören dieser Jugendgruppe immer noch an, mittlerweile sind viele selbst zu Jugendgruppenleitern oder Assistenten geworden. Dieses 15-jährige Bestehen der Jugendgruppe, der rund 45 Buben und Mädchen angehören, wurde mit einer Andacht und einer anschließenden Feierstunde mit Rückblick und Ehrungen begangen.


Die Jubiläumsfeier wurde in der Salinenkapelle mit einer Andacht eröffnet. Andreas Nieder, Diakon in Ausbildung, zitierte aus dem Markus-Evangelium. "Efata - öffne dich" sprach Jesus, berührte die Zunge des Taubstummen mit Speichel und heilte ihn. Jesus habe durch Berührung geheilt. Menschen zu berühren, mit den Händen zu helfen, in den Arm zu nehmen, Seele und Herz zu berühren - das ist das Leitmotiv der Malteser. Die Jugendlichen lernen Erste Hilfe zu leisten und wie Helfen geht. "Streckt denen die Hilfe brauchen die Hand aus", forderte Nieder auf. Er sei stolz auf die Malteser Jugend, bei der Nächstenliebe eingeübt und weitergegeben wird. In den Fürbitten wurde für die bisherige gemeinsame Zeit als Jugendgruppe und für den Dienst am Nächsten gedankt. Nieder spendete den Segen für das zukünftige Miteinander in der Malteser Jugend. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Malteser Jugendchor unter der Leitung von Hermann Schröcker.

Bei der Feierstunde im Hofbräu, zu der auch Alessa Böhm, Diözesan-Jugendreferentin und Christoph Stürzer, Jugendseelsorger der Malteser gekommen waren, gratulierte Oberbürgermeister Christian Kegel zum Jubiläum. "Ganz Traunstein ist stolz auf Euch", betonte Kegel. Die Traunsteiner Malteser Jugend sei eine großartige Gemeinschaft und eine der größten und führenden Jugendgruppen in Deutschland. "Aus engagierten Jugendlichen werden richtig gute Erwachsene", zeigte sich der Oberbürgermeister überzeugt. Das Motto der Malteser Jugend "Glauben, Lachen, Lernen, Helfen" und der Leitspruch des Malteser Hilfsdienstes "Wahrung des Glaubens - Hilfe den Bedürftigen" seien die Basis der ehrenamtlichen und humanitären Arbeit des Hilfsdienstes und deren Jugendorganisation. Kegel überreichte Jugendleiter Michael Winklmaier zum Jubiläum eine Spende und streifte das "Jubiläums-Shirt" über, ebenso die Jugendlichen. Alessa Böhm überbrachte ein kulinarisch-süßes Geschenk – einen Kuchen in Form eines Rettungswagens. Sie nannte die Traunsteiner Malteser Jugend ein "total tolles Team", das über die Jahre viele bereichernde Momente erleben und erfahren durfte. Peter Volk, Kreisgeschäftsführer der Malteser, lobte die einzigartige Verbundenheit der verschiedenen Altersgruppen. "Die Älteren nehmen ganz selbstverständlich die Kinder mit und zusammen wird geholfen, gelernt, gespielt und geglaubt." Die Malteser Jugend sei nicht nur eine Gruppe, die Erste Hilfe und die Erstversorgung von Verletzten bestens beherrscht, sondern Senioren in Altenheimen besucht, Menschen mit Behinderung begleitet oder Aktionen für minderjährige Flüchtlinge durchführt. Auch war die Traunsteiner Jugendgruppe schon bei vielen Sanitätswettbewerben auf regionaler Ebene sowie bei Bundeswettbewerben erfolgreich. Volk zeigte sich überzeugt, dass die Jugendarbeit der Malteser einen wichtigen Beitrag leiste um jungen Menschen einen guten Start ins Leben zu geben. In Vertretung von Max Rauecker, Kreisbeauftragten der Malteser, beschenkte Volk die Jugendgruppenleiter und –assistenten mit einem kleinen Baum in Bronze als Dank für ihren wertvollen und wichtigen Dienst. Jugendleiter Michael Winklmaier erinnerte mit vielen Bildern an die Höhepunkte der letzten 15 Jahre, mit einem Streifzug aus 500 Gruppenstunden bis hin zu den Siegen bei Diözesanwettbewerben und erfolgreichem Abschneiden der Jugend bei Schulsanitäts- und Bundeswettbewerben.

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