Schulbetrieb im Landkreis Traunstein ab 7. Dezember

Neue Allgemeinverfügung: Das ändert sich für die Schulen

Landkreis Traunstein - Mit Ablauf des 4. Dezember endet die bis dato gültige Allgemeinverfügung vom 16. November zu den Maßnahmen an Schulen. Ab 7. Dezember gilt bis zum vorgesehenen Beginn der Weihnachtsferien (18. Dezember bzw. für die Notbetreuung am 21. und 22. Dezember 2020) nun folgende neue Regelung für die Schulen im Landkreis Traunstein:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

An allen Schulen ist ab der Jahrgangsstufe acht zwischen Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten bzw. mangels anderer räumlicher Ausweichmöglichkeiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

Von dieser Regelung sind ausgenommen (hier findet die Unterrichtung grundsätzlich im Präsenzunterricht statt, auch ohne Einhaltung des Mindestabstands 1,5 m):

  • Förderschulen, einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) und der Schulen für Kranke
  • an Mittelschulen und den entsprechenden Förderzentren, die nach den Lehrplänen der allgemeinen Schulen unterrichten, die Jahrgangsstufen 9 und 10 (inklusive Vorbereitungsklassen),
  • die Deutschklassen an Mittelschulen in den Jahrgangsstufen 1 bis 9 sowie
  • die Berufsintegrationsvorklassen und Deutschklassen an Berufsschulen,
  • an den Sonderpädagogischen Förderzentren die Jahrgangsstufe 9,
  •  an den Realschulen und den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung die Jahrgangsstufe 10,
  • an den 3-stufigen Abendrealschulen die Jahrgangsstufen 3 und an der 4-stufigen Abendrealschule die Jahrgangstufe 4,
  • an den 3-stufigen und 4-stufigen Wirtschaftsschulen die Jahrgangsstufe 10 sowie an den 2-stufigen Wirtschafsschulen die Jahrgangsstufe 11 sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung,
  • an Gymnasien die Jahrgangsstufen 11 und 12,
  • am den Abendgymnasien und den Kollegs die Jahrgangsstufen II und III,
  • an den Beruflichen Oberschulen und den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung die Jahrgangsstufen 12 und 13,
  • an den Berufsschulen und den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung die Klassen mit anstehender Kammerprüfung im Schuljahr 2020/2021 und die Klassen des Berufsvorbereitungsjahres,
  • die Abschlussklassen der Berufsschulstufe an Förderzentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperlich-motorische Entwicklung,
  • an allen Berufsfachschulen (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung,
  • an allen Fachschulen (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen und die Klassen, in denen wesentliche Teile von Abschlüssen abgelegt werden, sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung,
  • an allen Fachakademien (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen, sowie an den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung,
  • am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern und am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern jeweils die Abschlussjahrgänge sowie am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern auch die Vorabschlussjahrgänge,
  • an allen schulaufsichtlich gemäß Art. 102 Abs. 2 BayEUG angezeigten Ergänzungsschulen (unabhängig von der Dauer der Ausbildung und ob Teilzeit oder Vollzeit) jeweils die Abschlussklassen,
  • an Schulen besonderer Art die Jahrgangsstufen und Züge, die den hier genannten jeweiligen Schularten entsprechen.

Zusammengefasst bedeutet das: In den Jahrgangsstufen 1 – 7 und den oben gelisteten Ausnahmen findet ab 7. Dezember der normale schulische Regelbetrieb im Präsenzunterricht statt.

Klassen- und jahrgangsstufenübergreifender Unterricht ist auf das unabdingbar notwendige Maß zu reduzieren. Nicht notwendige insbesondere klassenübergreifende Wahlangebote dürfen nicht angeboten werden. Eine etwaige Notbetreuung ist nur in Abstimmung zwischen der Schulleitung und dem Staatlichen Schulamt zulässig. Im Übrigen gilt der „Rahmenhygieneplan Schulen“.

Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz im Landkreis Traunstein dürfen weiterhin entsprechende Einrichtungen außerhalb des Landkreisgebiets nach den dort geltenden Vorgaben besuchen.

Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich an allen Schulen und in allen Klassen – einschließlich Schulgelände und Öffentlicher Personennahverkehr.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow

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