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Oberbayerisches Onlinetreffen

Psychosoziale Arbeit für Helfer in Coronazeiten wichtiger denn je!

Rund 20 Vertreter der Oberbayerischen Feuerwehren kamen zur „Online-Sitzung“ zusammen, um die psychosoziale Betreuung von Einsatzkräften nach belastenden Ereignissen zu reflektieren. Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner aus Grabenstätt nahm für den Landkreis Traunstein teil.
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Rund 20 Vertreter der Oberbayerischen Feuerwehren kamen zur „Online-Sitzung“ zusammen, um die psychosoziale Betreuung von Einsatzkräften nach belastenden Ereignissen zu reflektieren. Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner aus Grabenstätt nahm für den Landkreis Traunstein teil.

HIT-Team ist rund um die Uhr einsatzbereit. In einem Onlinetreffen haben sich die Verantwortlichen im Bereich der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) sowie der Helferinterventionsteams (HIT) getroffen, um ihren Einsatz während der Coronapandemie zu reflektieren. Rund 20 Teilnehmer aus dem gesamten Bezirk Oberbayern folgten der Einladung des Vorsitzenden Matthias Holzbauer aus Glonn. Für den Kreisfeuerwehrverband nahm der Feuerwehrarzt Holger Hübner am Treffen teil.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - Inhaltlich beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem aktuellen Einsatzgeschehen und den Besonderheiten im Zusammenhang mit der Pandemie. Darüber hinaus gab Fachbereichsleiter Matthias Holzbauer bekannt, dass er auf Landesebene de Vorsitz abgeben wird, die Gespräche mit einem potenziellen Nachfolger seien bereits am Laufen. Noch in diesem Jahr wir ein Foliensatz für die Inhalte in den Grundausbildungen fertiggestellt. Damit will man bereits in der frühen Phase der Ausbildung die Feuerwehrangehörigen über die Möglichkeiten über die „Erste Hilfe für die Seele“ informieren.

Im Landkreis Traunstein zeigen sich neben Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner, Bettina Zettl von der Feuerwehr Holzhausen und Sepp Grundl aus Trostberg federführend verantwortlich. Insgesamt gehören 15 Frauen und Männer aus dem gesamten Landkreis dem HIT-Team des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein an. Seit mehr als 20 Jahren sind sie zur Stelle, wenn Einsatzkräfte mit schweren Unglücken und menschlichem Leid konfrontiert worden sind und bilden einen ersten Anker. Im abgelaufenen Jahr wurden sie dreimal zu Einsätzen gerufen. „Gerade das persönliche Gespräch und der unmittelbare menschliche Beistand ist in diesen Situationen wichtig und bildet in Zeiten der Kontaktbeschränkungen mit die größte Herausforderung“, informiert Holger Hübner. Dies kam auch beim Onlineaustausch des gesamten Oberbayerischen Raums zum Ausdruck. Sie alle freuen sich auf ein gemeinsames Treffen im Rahmen der nächsten Fachbereichssitzung, die im kommenden Jahr in der Feuerwache 10 der Berufsfeuerwehr München geplant ist.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier

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