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Sicher mit dem Motorrad unterwegs

Rotes Kreuz Traunstein gibt Tipps zum Saisonbeginn – Auch Erste-Hilfe-Kenntnisse wichtig

Rotes Kreuz gibt Tipps zum Saisonbeginn – Auch Erste-Hilfe-Kenntnisse wichtig.
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Rotes Kreuz gibt Tipps zum Saisonbeginn – Auch Erste-Hilfe-Kenntnisse wichtig.

Mit den wärmer werdenden Temperaturen beginnt auch in der Region die Motorradsaison. Damit die Touren auf zwei Rädern ein Vergnügen werden und nicht zu einem schmerzhaften oder gar tragischen Ende kommen, gibt das Bayerische Rote Kreuz (BRK) im Landkreis Traunstein einige Sicherheitstipps und warnt vor riskantem Fahrverhalten.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - „Leider erleben wir jedes Jahr wieder schwere Verkehrsunfälle, in die Motorradfahrer verwickelt sind. Oft sind dabei überhöhte Geschwindigkeit und riskante Fahrmanöver im Spiel. Und fast immer sind dabei Motorradfahrer die am schlimmsten Betroffenen, da sie im Vergleich zu Auto- oder LKW-Fahrern viel weniger geschützt sind. Die Verletzungsmuster sind meist gravierend und oftmals auch tödlich. Unsere Einsatzkräfte bekommen wirklich schlimme Dinge zu sehen, wenn Motorradfahrer verunglücken“, berichtet Hermann Schramm, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK-Kreisverband Traunstein.

Der erfahrene Notfallsanitäter rät daher zu einem besonnenen Fahrstil. „Als Motorradfahrer gehört man zu den vulnerabelsten Teilnehmern am Straßenverkehr und sollte darum dementsprechend gemäßigt und vorausschauend unterwegs sein. Mit Fehlern anderer rechnen, genügend Abstand halten und nur so schnell zu fahren, dass man immer noch gut reagieren kann, ist dringend zu empfehlen“, so Schramm. „Schon hinter der nächsten Kurve kann sich eine Ölspur, nasses Laub auf der Straße oder ein liegengebliebenes Fahrzeug befinden. Wer zu schnell dran ist, hat oftmals keine Chance.“

Oberste Priorität sollte für Motorradfahrer immer die Unfallvermeidung haben. Das bedeutet auch, dass man im Zweifel auf mögliche Vorrechte verzichtet und mögliche Fehler anderer Verkehrsteilnehmer antizipiert, beispielsweise an unübersichtlichen Kreuzungen. Als Motoradfahrer auf die eigene Vorfahrt zu beharren, kann tödlich endlichen. Außerdem sollte man auf eine gute Sichtbarkeit im Verkehr achten. Dazu beitragen kann eine kontrastreiche Schutzkleidung, eine auffällige Lackierung der Maschine, Abblendlicht auch am Tag und ein Vermeiden von längerem Fahren im toten Winkel anderer Verkehrsteilnehmer.

Ein absolutes Muss, ohne das man nicht auf das Motorrad steigen sollte, ist eine moderne, vollständige und gut sichtbare Schutzausrüstung. Das Motorrad selbst sollte vor jedem Start überprüft werden, vor allem ob die Bremsen und das Bremslicht zuverlässig funktionieren. Richtiges Bremsen sollte ähnlich wie das Kurvenfahren gerade jetzt vor Beginn der Motorradsaison sorgsam und ausführlich geübt werden, beispielsweise im Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings. „Die schlimmsten Unfälle sind Zusammenstöße mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Die Überlebenschancen für den Motorradfahrer sind in solchen Fällen eher gering“, erklärt Schramm. Darum wird dringend empfohlen, zum vorausfahrenden Verkehr einen ausreichenden Abstand zu halten, so dass man im Notfall ausreichend Platz zum Reagieren hat und die eigene Fahrspur nicht verlassen muss

Nicht nur für Motorradfahrer, sondern generell für alle Verkehrsteilnehmer wird ein regelmäßiges Auffrischen der Erste-Hilfe-Kenntnisse empfohlen. Denn im Straßenverkehr kann man schnell selbst einmal Augenzeuge eines Unfalls werden und steht dann vor der Aufgabe, den Verletzten wirksam zu helfen. Wie man die Unfallstelle vernünftig absichert, einem verletzten Motorradfahrer den Helm richtig abnimmt, wie man den Verunfallten bei Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung richtig lagert und vieles mehr wird in den Erste-Hilfe-Kursen des Roten Kreuzes praxisnah geübt.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Traunstein

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