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Ein gefährliches Arbeitsmittel!

Training im Umgang mit der Motorsäge – 64 Feuerwehrler trainieren deren Einsatz

Arbeiten mit der Motorsäge sind gefährlich. 64 Einsatzkräfte der Feuerwehren haben sich deshalb in mehreren Lehrgängen des Kreisfeuerwehrverbandes fit gemacht. Ein Teil lernte die Grundlagen und erste Fällschnitte im Wald, ein weiterer Teil nahm an einem Aufbaulehrgang teil, der gefährliche Spannungsschnitte simulierte.
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Arbeiten mit der Motorsäge sind gefährlich. 64 Einsatzkräfte der Feuerwehren haben sich deshalb in mehreren Lehrgängen des Kreisfeuerwehrverbandes fit gemacht. Ein Teil lernte die Grundlagen und erste Fällschnitte im Wald, ein weiterer Teil nahm an einem Aufbaulehrgang teil, der gefährliche Spannungsschnitte simulierte.

Der Einsatz einer Motorsäge ist aus berufsgenossenschaftlicher Sicht als eine der gefährlichen Tätigkeiten zu sehen. Gerade die heimischen Feuerwehren sind bei Windbruch auf den Straßen der Region unterwegs, um diese von umgestürzten Bäumen zu befreien und für freie Fahrt zu sorgen. 64 Einsatzkräfte übten in den letzten Wochen den Umgang mit dem Gerät und trainierten an einem Spannungssimulator. Dieser kann Gefahrensituationen nachstellen und veranschaulichen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - 20 Teilnehmer der Feuerwehren Bergen, Engelsberg, Grassau, Lindach, Marquartstein, Reit im Winkl, Ruhpolding, Siegsdorf, Traunreut, Waldhausen, Wolkersdorf und Werkfeuerwehr BSH Traunreut nahmen an einem der beiden Lehrgänge des sogenannten Grundlagenmoduls teil. Hier lernen die Teilnehmer in zwei Tagen den grundsätzlichen Umgang und üben erste Fertigkeiten wie beispielsweise das Fällen eines Baumes. An insgesamt vier Ausbildungstagen nutzten 44 Männer und zwei Frauen die Möglichkeit, an einer Übung am Spannungssimulator teilzunehmen.

Hier können verschiedene Druck- und Zugproblematiken dargestellt werden. Die Problematik physikalischer Kräfte werden veranschaulicht und die Gefahren an der Einsatzstelle, wenn Bäume unter Spannung stehen, werden realitätsnah, aber ungefährlich nachgestellt. Die mobile Übungsanlage stammt vom benachbarten Kreisfeuerwehrverband Rosenheim und wurde extra für die Lehrgänge in Traunstein zur Verfügung gestellt. Durch die hohe Anzahl an Ausbildungstagen, konnten die Inhalte des Lehrgangs zahlreichen Feuerwehren angeboten werden.

So nutzten Mitglieder der Feuerwehren Altenmarkt, Bergen, Werkfeuerwehr BSH Traunreut, Grabenstätt, Haslach, Hochberg, Kay, Kienberg, Kirchheim, Nußdorf, Oberfeldkirchen, Palling, Petting, Pietling, Rabenden, Seeon, Siegsdorf, Staudach-Egerndach, Tengling, Tittmoning, Törring, Traunstein, Traunwalchen, Trostberg, Vogling, Waging, Waldhausen und Wolkersdorf die Möglichkeit, an dem Gerät die sichere Arbeitsweise zu üben. Für die theoretischen Grundlagen sowie das Training am Spannungssimulator konnten die Teilnehmer das Geländer der Feuerwehr Traunstein nutzen. Die praktischen Elemente der Grundlagenschulungen wurden erneut im Stadtwald der Großen Kreisstadt durchgeführt.

Die Ausbilder Josef Mörtl, Reinhard Koch und Josef Weiss kamen allesamt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein. Für die Verantwortlichen im Kreisfeuerwehrverband ist die Motorsägenausbildung ein zentrales und wichtiges Element in der Landkreisausbildung. Die hohe Nachfrage seitens der Feuerwehren zeigt deutlich, dass sicheres Arbeiten einer fundierten Ausbildung bedarf und die ehrenamtlichen Frauen und Männer der heimischen Feuerwehren das Angebot annehmen und sich entsprechend qualifizieren.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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