Pressemitteilung BRK Kreisverband Traunstein

Im Ernstfall schnell zur Stelle

Das Rote Kreuz betreibt hohen Aufwand, damit seine Rettungsdienst-Mitarbeiter*innen verunfallten Personen schnell und wirksam helfen können.
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Das Rote Kreuz betreibt hohen Aufwand, damit seine Rettungsdienst-Mitarbeiter*innen verunfallten Personen schnell und wirksam helfen können.

Landkreis - In Deutschland nimmt die Verkehrssicherheit auf den Straßen seit Jahren zu. Dennoch wurden im Jahr 2019 vom statistischen Bundesamt fast 2,7 Millionen Straßenverkehrsunfälle erfasst – im Schnitt bedeutet das rund 7.350 Unfälle pro Tag.

384.320 Personen wurden bei diesen Unfällen verletzt, 3.046 Menschen verloren dabei sogar ihr Leben. Am heutigen Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer verweist der Rotkreuz-Kreisverband Traunstein auf die Bedeutung eines gut aufgestellten Rettungsdienstes, der Unfallopfern schnell zur Hilfe eilt, sowie auf die Wichtigkeit einer Erste-Hilfe-Ausbildung für potentielle Unfallzeug*innen.

Hoher personeller und materieller Aufwand im Rettungsdienst

Die rund 210 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Rotkreuz-Rettungsdienstes im Landkreis Traunstein rücken im Schnitt an jedem Tag des Jahres rund 80-Mal zu Einsätzen aus. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Einsätze wird aufgrund von Unfällen nötig, die sich auf den heimischen Straßen oder der Autobahn ereignen. Um in solchen Notfällen schnell und wirksam helfen zu können, betreibt das Rote Kreuz hohen personellen und materiellen Aufwand. Sieben Rettungswachen sind rund um die Uhr besetzt. Zudem stehen an fünf Standorten Notarzteinsatzfahrzeuge bereit, um das Landkreisgebiet bestmöglich abzudecken. „Nach einem schweren Unfall kommt es für die verletzten Personen oftmals auf jede Minute an. Darum müssen wir umfangreiche Vorbereitungen treffen, um im Ernstfall so schnell wie möglich vor Ort sein zu können“, erklärt Rettungsdienst-Leiter Jakob Goëss.

Erste-Hilfe-Grundkenntnisse – wichtig und schnell erlernbar

Ereignet sich ein Verkehrsunfall, sind jedoch nicht nur professionelle Rettungskräfte gefragt - auch Augenzeug*innen können den Verunfallten durch wirksame Erste Hilfe viel Gutes tun. „Ganz wichtig ist, dass der Ersthelfer an der Unfallstelle weiß, was zu tun ist. Dadurch kann das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt werden und die Überlebens- und Genesungschancen der Unfallopfer steigen deutlich“, betont Goëss. Da ein Notfall eine stressvolle Ausnahmesituation darstellt und Menschen unvermittelt zu Ersthelfer*innen macht, sind solide Kenntnisse in Erster Hilfe von großer Bedeutung.

„Erste Hilfe zu leisten, ist nicht schwer, wenn man über die entsprechenden Kenntnisse verfügt. Wir bieten verschiedene Kurse an, in denen die Grundlagen der Ersten Hilfe praxisnah vermittelt oder aufgefrischt werden. Diese Kurse dauern nur wenige Stunden, zeigen jedoch wichtige Handlungsschritte für den Ernstfall auf“, sagt BRK-Ausbildungsleiter Stefan Berndl. Pro Jahr werden auf diesem Weg im Landkreis Traunstein knapp 7.000 Menschen vom Roten Kreuz zum Ersthelfer ausgebildet.

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