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Länderübergreifender Erfahrungsaustausch

Vertreter des kroatischen Umweltministeriums besuchen Zuständigkeitsbereiche der Traunsteiner und Rosenheimer Wasserwirtschaftsämter

Fototermin an der Roßfeldstraße in Berchtesgaden: (v.l.) Dr. Klaus Arzet (StMUV), Monika Prvinsek (WWA-TS), Danko Biondić (kroatisches Umweltministerium), Tatjana Vujnović (kroatisches Umweltministerium), Sanja Genzić Jurišević (kroatisches Umweltministerium), Matthias Worst (LfU), Matthias Staudacher (WWA-TS), Bernhard Lederer (WWA-TS), Bernhard Simon (StMUV) und Prof. Dr. Martin Grambow (StMUV).
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Fototermin an der Roßfeldstraße in Berchtesgaden: (v.l.) Dr. Klaus Arzet (StMUV), Monika Prvinsek (WWA-TS), Danko Biondić (kroatisches Umweltministerium), Tatjana Vujnović (kroatisches Umweltministerium), Sanja Genzić Jurišević (kroatisches Umweltministerium), Matthias Worst (LfU), Matthias Staudacher (WWA-TS), Bernhard Lederer (WWA-TS), Bernhard Simon (StMUV) und Prof. Dr. Martin Grambow (StMUV).

Starkregen, Sturzfluten, Hochwasser, alpine Naturereignisse, Klimawandel: Wie man diese Gefahren verhindern und mit ihren Folgen umgehen kann, darüber haben Vertreter des bayerischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Landesamtes für Umwelt und der Traunsteiner und Rosenheimer Wasserwirtschaftsämter mit einer Delegation des kroatischen Umweltministeriums gesprochen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - Besichtigung der Unwetter-Schäden. Der freundschaftliche dreitägige Erfahrungsaustausch führte Gastgeber und Besucher am zweiten Tag zunächst zur Rückhaltesperre am Freidinggraben in Ramsau. Von dort ging es nach Schönau am Königssee. An der Bob- und Rodelbahn machten sich die Gäste ein Bild von den Zerstörungen, die das Unwetter vom Juli vergangenen Jahres angerichtet hatte. Ein Stück weiter, am Fuße des Grünsteins, informierten sie sich über die Murabgänge in den Runsen des Berges sowie die Sofortmaßnahmen, die das Wasserwirtschaftsamt Traunstein zum Schutz der Menschen in der Waldhauser- und in der Vorbergsiedlung unternommen hat – ebenfalls in Folge des Juli-Unwetters. Die letzte Station der Informationsfahrt durch den Landkreis Berchtesgadener Land führte schließlich zum Larosbach im Markt Berchtesgaden, wo Mitarbeiter der Flussmeisterstelle Piding nach dem Unglück den großen Wildholzrechen von Geröll und Totholz freigeräumt hatten. Zahlreiche Infotafeln mit Vorher-Nachher- Aufnahmen vermittelten jeweils vor Ort, zu welch schlimmen Schäden Starkregen und Hochwasser geführt hatten – belegten aber auch die erfolgreichen Instandsetzungsarbeiten der Mitarbeiter der Traunsteiner Behörde.

Am dritten Tag zeigten die Gastgeber des bayerischen Umweltministeriums derk roatischen Delegation das derzeit in Bau befindliche Hochwasserrückhaltebecken in Feldolling (Landkreis Rosenheim). Die zuständigen Kollegen vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim erklärten seine Funktion als Teil des Gesamtprojekts „Hochwasserschutz unteres Mangfalltal“. Der Gedankenaustausch zwischen kroatischen und bayerischen Umwelt-Experten besteht seit 25 Jahren. Die Besuche finden wechselseitig einmal im Jahr statt.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

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