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An Traun und Tiroler Ache: Deutlich weniger Bäume von Eschentriebsterben betroffen

Wasserwirtschaftsamt Traunstein führt notwendige Gehölzarbeiten zu Beginn des kommenden Jahres durch

Deutlich weniger Schäden alswie in den vergangenen Jahren weisen die Bäume auf den Grundstücken des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein an der Traun und an der Tiroler Ache auf.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - Trotzdem hat die Kontrolle ergeben, dass einige Bäume nicht mehr gesund sind, wenn auch in unterschiedlich starker Ausprägung. Unter diesen Bäumen sind bei der jüngsten Überprüfung acht Eschen aufgefallen, die stark vom Eschentriebsterben betroffen sind. Sie müssen im Januar und Februar kommenden Jahres gefällt werden. Die Arbeiten sowie die dazu notwendigen Verkehrssicherungen hat das Wasserwirtschaftsamt bereits mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

Die Arbeiten finden aus artenschutzrechtlichen Gründen außerhalb der Vegetations- und Vogelbrutzeitzeit statt. Während der Fällungen müssen unter Umständen Wege und Straßen in Gewässernähe abschnittsweise zeitweise gesperrt werden. Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein bittet die Bevölkerung dafür um Verständnis und versucht, die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen so kurz wie möglich zu halten.

Schutz der Menschen hat Vorrang

Die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes hatten die Bäume entlang der Gewässer zuletzt im Herbst kontrolliert, als diese noch belaubt waren. Untersucht wurden nur die Bäume im Fallbereich der Wege oder anderer Infrastrukturen, das bedeutet in einem Abstand von bis zu 25 Meter. Alle geschädigten Bäume wurden klassifiziert und die notwendigen Maßnahmen festgelegt. Die Arbeiter sind für die Baumbeschau ausgebildet und kennen ihre Verantwortung sowohl gegenüber der Öffentlichkeit als auch gegenüber der Natur.

Wenn ein Baum gravierende Schäden aufweist, die zur Gefahr für die Allgemeinheit werden könnten, hat der Schutz der Menschen Vorrang. Bäume, die so weit von Infrastruktureinrichtungen entfernt stehen, dass auch beim Herabfallen morscher Äste oder beim Umsturz eines Baumes keine Gefahr besteht, bleiben außer Betracht.

Fachleute übernehmen Baumschau

Beiderseits der Gewässer befinden sich Geh- und Radwege, Straßen, Erholungsflächen oder Sitzbänke sowie andere Infrastruktureinrichtungen. Als Vertreter des Grundeigentümers trägt das WWA Traunstein die Verantwortung dafür, dass die Nutzer dieser Einrichtungen nicht gefährdet werden. Deshalb ist es unumgänglich, den Zustand der Gehölze im Rahmen einer Baumbeschau fachlich zu bewerten und sich daraus ergebende Maßnahmen durchzuführen.

Dies sind in der Regel Pflegemaßnahmen am Baum, etwa der Rückschnitt einzelner abgestorbener Äste. Oder aber die Fällung, wenn der Baum oder das Wurzelwerk stark geschädigt ist. Sollten die Fachleute in einem Baumstamm Bruthöhlen finden, wird der Baumstamm oberhalb der Höhle gekappt. Auch das Liegenlassen von Totholz gehört zu den Maßnahmen der Gehölzpflege. Weitere Informationen zu den Gehölzpflegemaßnahmen des Wasserwirtschaftsamtes sind auf der Homepage des Wasserwirtschaftsamts Traunstein zu finden.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa

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