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Auch Auslastung der Intensivstationen wird Rolle spielen

Neuer Richtwert anstatt Inzidenz? So entwickelt sich Zahl der Corona-Intensivpatienten in Region

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Viele Experten und Politiker sind sich einig: Ein neuer Richtwert zur Beurteilung der Corona-Lage muss her, nicht mehr allein die Ansteckungen dürfen zählen. Eine gewichtige Rolle sollen dabei die Auslastung der Intensivstationen und die Zahl der Corona-Patienten spielen - wir haben uns die Werte und deren Entwicklung in der Region angeschaut.

Landkreis - Noch hat die Politik keinen neuen Richtwert gefunden, um die Corona-Lage künftig zu bewerten. Aber angesichts des Impffortschritts werden die Rufe lauter, nicht mehr allein die Neuansteckungen (Sieben-Tage-Inzidenz) als Gradmesser für Öffnungen oder Einschränkungen zu nehmen. Vor kurzem plädierte beispielsweise die Deutsche Krankenhausgesellschaft für einen Mix verschiedener Indikatoren, wie Neuinfektionen, Testungen, Impfquote und eben auch der Belastung von Krankenhäusern und Intensivstationen mit Corona-Patienten.

Kaum Corona-Patienten, aber Lage auf Intensivstationen trotzdem angespannt

Wie ist die Lage derzeit in der Region? Im Kreis Traunstein und dem Berchtesgadener Land ist es jeweils ein Corona-Intensivpatient, in den Landkreisen Altötting und Mühldorf sogar gar keiner. In Stadt und Landkreis Rosenheim sind es dagegen sieben. Die Zahlen stammen von den Landratsämtern. Schon seit über einem Monat pendelt die Zahl der coronainfizierten Intensivpatienten in unseren Landkreisen um den Wert von zehn. Anfang Juni war er mit 21 noch doppelt so hoch, Anfang Mai sogar viermal so hoch. Im Januar wurden auf den Intensivstationen der fünf Landkreise sogar knapp 50 Corona-Patienten gezählt (siehe Grafik unten).

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting und Mühldorf in der Entwicklung der vergangenen Wochen und Monate.

Aber: Entspannt ist die Situation auf den Intensivstationen damit keineswegs - denn die Plätze werden von vielen anderen Patienten gebraucht. Laut dem DIVI-Intensivregister des Robert-Koch-Instituts sind 165 der 192 Intensivbetten in der Region derzeit belegt. Angespannt ist die Lage in allen Landkreisen, allen voran in Altötting, wo alle 19 Intensivbetten derzeit gebraucht werden. Im Kreis Mühldorf sind zwölf der 14 Betten belegt, im Kreis Traunstein 32 von 40 im Berchtesgadener Land 15 von 21 und in Stadt und Landkreis Rosenheim sind nur elf der 98 Intensivbetten momentan frei.

xe

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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