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Teil 1 der Sommerserie

Wo unsere Lokalpolitiker heuer Urlaub machen - und von welchen Reisezielen sie noch träumen

Oben von links: Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Ainrings Bürgermeister Martin Öttl, Traunsteins Landtagsabgeordneter Klaus Steiner. Unten von links: Traunreuts Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz, Altöttings Bürgermeister Stephan Antwerpen.
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Oben von links: Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Ainrings Bürgermeister Martin Öttl, Traunsteins Landtagsabgeordneter Klaus Steiner. Unten von links: Traunreuts Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz, Altöttings Bürgermeister Stephan Antwerpen.

Die Sommerferien sind da: Wir haben bei den Bürgermeistern März aus Rosenheim, Öttl aus Ainring, Dangschat aus Traunreut, Schätz aus Haag, Antwerpen aus Altötting und dem Traunsteiner Landtagsabgeordneten Steiner angefragt, wo sie heuer ihren Urlaub verbringen - der erste Teil unserer Serie.

Landkreis - Die bayerischen Sommerferien haben begonnen. Nach zwei Corona-Jahren der erste Sommer, in dem man wieder so gut wie uneingeschränkt verreisen kann. Wir haben bei einigen Bürgermeistern, Landräten, Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region angefragt, wo sie diesen Sommer ihren Urlaub verbringen. Außerdem interessierte uns, an welchem Traum-Reiseziel sie noch nie waren und ob im Urlaub das Diensthandy auch mal ausbleiben kann.

Für Andreas März geht‘s nach Ägypten

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März fliegt heuer erstmalig nach Ägypten, gemeinsam mit seiner Familie. Wie sehr beschäftigt ihn währenddessen dann die Arbeit? „Die Erholung mit meiner Familie steht im Vordergrund, mit meinem Büro im Rathaus werde ich aber regelmäßig in Kontakt bleiben“, so März. Ein Reiseziel, an dem er noch nie war, das er aber fest im Blick hat, ist das norwegische Trondheim.

Hans-Peter Dangschat plant an einer Tennessee-Reise

Sein Amtskollege Hans-Peter Dangschat aus Traunreut plant heuer dagegen gar keinen Sommerurlaub. Den großen Urlaub mit seiner Familie habe er heuer schon hinter sich. Dabei sei er immer wieder im Austausch mit seinem Stellvertreter und der Verwaltungsleiterin im Rathaus gestanden. Aber Dangschats nächster Urlaub ist bereits in Vorbereitung: „Wir planen, zur Uroma unserer Tochter nach Tennessee in die USA zu reisen.“

Martin Öttl: Immer wieder an die Adria

Ein klassisches Reiseziel vieler Deutschen peilt Martin Öttl an. Für den Bürgermeister aus Ainring geht es schon seit langem mit Frau und Kindern an die obere Adria. Die Gegend um Venedig ist es, die er regelmäßig ansteuert. „Wenn es mit der Adria nicht klappt, dann sind wir gerne in den Bergen zum Wandern unterwegs.“ Der berufliche Alltag soll für Öttl „so gut es geht“ daheimgelassen werden, „jedoch kann man nicht alles ausblenden“. Und das Traumziel für ihn und seine Frau? Südafrika.

Zur Enkelin und in die Berge reist Sissi Schätz

Für Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz ist heuer kein längerer Sommerurlaub geplant, da sie bereits im April Urlaub hatte. „Ich werde im August einzelne Tage nutzen, um in die Berge zu gehen oder meine Tochter und ihre kleine Familie in Landshut zu besuchen, da ich kürzlich zum ersten Mal Oma geworden bin.“ Ihr Traumziel liegt dagegen viel weiter entfernt: Nepal, um dort zu wandern. „Im Urlaub bleibt das Handy meist ausgeschaltet, aber ein- bis zweimal am Tag schaue ich drauf und rufe in dringenden Fällen zurück“, so Schätz.

Klaus Steiner: Lieber Chiemsee und Bauernhof als Reisestress

„Urlaub daheim“ heißt es heuer für Traunsteins Landtagsabgeordneten Klaus Steiner: Auf seinem Bauernhof in Übersee will er sich um Obstbäume, Rinder und Bienen kümmern. Mit dem Ruderboot geht es für Fischzüge hinaus auf den Chiemsee und seine umfangreiche Bibliothek will Steiner ordnen und sortieren. Angesichts von Zugverspätungen, langen Wartezeiten an Flughäfen oder überlasteten Autobahnen „habe ich heuer keine Lust zu verreisen und mich im Urlaub zu stressen.“ Insofern sei es aber auch oft schwierig, nicht ans Telefon zu gehen. Auch einige Termine stehen an. Wohin will Steiner einmal gerne reisen? Eine einsame Blockhütte in den Wäldern Finnlands oder Schwedens, um dort zu fischen.

Eine Audienz im Vatikan für Stephan Antwerpen

Stephan Antwerpen war heuer bereits im Urlaub - und das war ein ganz besonderer: Auch wenn es gemeinsam mit seiner Frau und der jüngeren Tochter nur vier Tage in der italienischen Hauptstadt Rom waren, wurde Altöttings Bürgermeister eine besondere Ehre zuteil: „Papst Franziskus empfing uns zur Audienz im Vatikan.“ Der Papst habe sich gewünscht, für ihn zu beten, damit er seine Aufgaben erfüllen könne. „Das hat mich beeindruckt. Selbst in einem Amt dieser Dimension kann man sich allein gelassen fühlen“, so Antwerpen.

xe

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