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Die aktuelle Corona-Analyse für den Landkreis

Omikron-Welle im Kreis Traunstein: „Hotspots“ ganz im Norden und Süden

Es ist die inzwischen fünfte Corona-Welle und die Infiziertenzahlen steigen auch im Landkreis Traunstein rasant: Innerhalb von zwei Wochen hat sich die Zahl der „aktiven“ Fälle verdoppelt - und erste Hotspots kristallisieren sich wieder heraus.

Landkreis Traunstein - 942 „aktive“ Corona-Fälle vermeldete das Landratsamt am Montag (17. Januar) - das sind fast doppelt so viele als noch zu Beginn des Monats. Auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz geht es praktisch täglich wieder ein Stück weiter nach oben, aktuell liegt man bei 487. Von einer weiteren Steigerung darf schon deswegen ausgegangen werden, weil die Nachbarregionen Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Salzburg oder Tirol höher liegen als der Landkreis Traunstein. 0,53 Prozent der Bevölkerung im Landkreis gelten aktuell als mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus: Schnaitsee und Reit im Winkl derzeit am stärksten belastet

Zwei Orte im Landkreis gibt es, deren Infiziertenquote mehr als doppelt so hoch wie der Landkreis-Schnitt liegt: Allen voran Schnaitsee sticht mit seinen 1,48 Prozent heraus. 54 Corona-Positive sind dort momentan bekannt. Auch bei der jüngsten „Welle“ im vergangenen November lag die Gemeinde oft mit an der Spitze der meistbelasteten Kommunen im Landkreis Traunstein. An zweiter Stelle folgt Reit im Winkl, wo die 26 Infizierten 1,12 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Alle weiteren Kommunen liegen unter der Ein-Prozent-Schwelle, an die am nächsten noch Chieming (0,93 Prozent/47 „aktive“ Fälle) herankommt.

Kommunen mit mindestens 20 „aktiven“ Fällen

Chieming47 (+20 zur Vorwoche)
Grassau45 (+23)
Inzell33 (in der Vorwoche noch unter 20)
Kirchanschöring23
Marquartstein24
Obing32 (+9)
Reit im Winkl26
Ruhpolding29 (-18)
Schnaitsee54 (+18)
Seeon-Seebruck23
Siegsdorf31 (-6)
Surberg20
Tacherting26
Tittmoning28 (-6)
Traunreut109 (+54)
Traunstein119 (+49)
Trostberg53 (+24)
Übersee36 (+14)
Waging36

Bei den absoluten Zahlen führen naturgemäß die beiden großen Städte Traunstein (119 Fälle) und Traunreut (109) vor Schnaitsee (54) und Trostberg (53). Erwähnt werden muss jedoch, dass Traunreut im Vergleich zur Vorwoche seine Zahl verdoppelt hat. Auch in Grassau ist das der Fall. Vorige Woche waren es noch 13 Kommunen im Landkreis mit mindestens 20 Corona-Fällen, jetzt sind es schon 19. Aber nicht überall steigt die Zahl der Infizierten: In Fridolfing, Ruhpolding, Siegsdorf, Tittmoning und Unterwössen ging sie zurück.

Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle in Traunreut, Traunstein, Trostberg und Tittmoning in den vergangenen Wochen.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Intensivpatienten und Omikron-Fälle

Mit Stand vom Montag (17. Januar) wurden seit Beginn der Pandemie 28.318 Corona-Fälle im Landkreis Traunstein gezählt. Als genesen gelten 27.062. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind insgesamt 314 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. An allen Standorten der Kliniken Südostbayern müssen derzeit fünf (drei geimpft) auf einer Intensivstation behandelt werden - vorige Woche waren es noch zehn. Die neue Corona-Variante „Omikron“ gilt als wesentlich ansteckender als Delta. Gleichzeitig gehen Fachleute davon aus, dass Omikron im Schnitt mildere Krankheitsverläufe verursacht. Ein Beispiel aus dem Berchtesgadener Land: Dort gingen in der Vorwoche 45 Prozent aller Neuinfektionen auf die Omikron-Variante zurück.

xe

Rubriklistenbild: © Simon Schmalzgruber

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