Nur zwei Brände und eine technische Hilfe bei Verkehrsunfall

Beschauliche Weihnachten für die Floriansjünger aus dem Raum Traunstein

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Das Heulen von Rauchmeldern warnte die zehn Bewohner eines Gästehauses in Reit im Winkl vor einem Feuer im Keller. Die Floriansjünger aus Reit im Winkl und Kössen konnten den Brand am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages rasch löschen und größeren Schaden verhindern.

Landkreis Traunstein - Über insgesamt ruhige und von nur wenigen Einsätzen unterbrochene Weihnachtsfeiertage konnten sich die Feuerwehren im Landkreis Traunstein freuen. Es kam lediglich zu zwei Feueralarmen und einer technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Aus dem Schlaf gerissen wurden jedoch die Feuerwehrleute in Reit im Winkl und mit ihnen die Kameraden aus Kössen (Tirol) am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages. In einer Gästeunterkunft am Hausbachweg, im Ortszentrum von Reit im Winkl, kam es zu einem Kellerbrand. Die heulenden Rauchmelder in dem Wohnhaus machten die Bewohner auf das Feuer aufmerksam und alle zehn Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befanden, konnten sich selbständig oder mit Hilfe der Einsatzkräfte in Sicherheit bringen. 

Um 6.06 Uhr wurden die Feuerwehren Reit im Winkl und Kössen alarmiert und eilten mit rund 50 Einsatzkräften zum Brandort. Atemschutztrupps tasteten sich im Innenangriff in das Gebäude vor, konnten den Brandherd schnell lokalisieren und das Feuer löschen. Durch umfangreiche Belüftungsmaßnahmen wurde der Brandrauch aus dem Wohnhaus geblasen. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst versorgt und betreut. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 


Fest steht, dass das Feuer in einer Küche im Keller des Mehrparteienhauses ausgebrochen war. Neben den Feuerwehren waren Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes aus Reit im Winkl und Grassau im Einsatz sowie des Österreichischen Roten Kreuzes aus Kössen. Auch ein Notarzt und der Einsatzleiter Rettungsdienst wurden zum Brandort beordert. Rund zwei Stunden nach Alarmierung war der Feuerwehreinsatz beendet und die Wehren konnten zu den Gerätehäusern zurückkehren.

Kellerbrand in Reit im Winkl am ersten Weihnachtsfeiertag

 © hob
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Kreisbrandinspektor Georg König und Kreisbrandmeister Thomas Mayr betonten, dass die optimale Ausstattung der Gästeunterkunft mit Rauchmeldern gewährleistet hatte, dass die Bewohner rechtzeitig vor dem Feuer gewarnt wurden. „Diese Geräte haben heute sicherlich Menschenleben gerettet“, so König. Zudem habe der schnelle und professionelle Einsatz der Feuerwehren dazu geführt, dass ein Ausbreiten des Feuers verhindert und der Brand rasch gelöscht werden konnte.

Feuer im Wohnzimmer eines Hauses in Inzell

Fast 24 Stunden später, um 4.28 Uhr des zweiten Weihnachtsfeiertages, gab es Feueralarm für die Feuerwehr Inzell. Der Integrierten Leitstelle Traunstein wurde über Notruf ein Feuer im Wohnzimmer eines Hauses in der Froschseer Straße gemeldet. Wenige Minuten später waren die ersten Kräfte der Feuerwehr Inzell vor Ort und konnten Entwarnung geben: Die Bewohner hatten das Feuer weitgehend selbst gelöscht. Das Übrige erledigte ein Atemschutztrupp, der den Brand vollständig ablöschte und das betroffene Zimmer mit der Wärmebildkamera auf mögliche Glutreste kontrollierte. Anschließend wurde das Gebäude belüftet, um den Brandrauch zu beseitigen. 

Die vier Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Sie wurden vom BRK-Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt und betreut. Nachbarn nahmen die Bewohner auf, wo sie vorübergehend bleiben konnten. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Ruhpolding wurde nicht mehr benötigt. Die Besatzung eines Löschfahrzeuges konnte den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen. 

Adventsgesteck gerät in Inzell in Brand - Feuerwehr bei Unfall im Einsatz

Die Inzeller Floriansjünger rückten gegen 5.45 Uhr wieder im Gerätehaus ein. Ausgelöst wurde das Feuer vermutlich durch ein Adventsgesteck, das in Brand geraten war. Die Polizei hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht näher beziffert werden. 

Zur technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall auf der St2105 wurden die Feuerwehren Taching und Tengling am Mittwoch kurz vor Mittag alarmiert. Ein Fahrzeug war auf Höhe von Fisching aus ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten, hatte sich überschlagen und kam in einem angrenzenden Feld, wieder auf den Rädern, zum Stehen. Der Fahrzeuglenker zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde von den Helfern der Feuerwehr Taching versorgt, bis der Rettungsdienst eintraf. Die Floriansjünger sorgten für die Absicherung der Unfallstelle, die vorübergehende Vollsperrung der Staatsstraße und leiteten den Verkehr, unterstützt von der Feuerwehr Tengling, um. 

pv/Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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