Förderbescheid für den Landkreis Traunstein

172.190 Euro um "Herausforderungen flexibel und aktiv anzugehen"

Traunstein - Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Nun übergab Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder einen Förderbescheids in Höhe von rund 172.190 Euro für das Regionalmanagement des Landkreises Traunstein.

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Mit der aktuellen Förderung wird sich der Landkreis Traunstein besonders in den Handlungsfeldern Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Regionale Identität sowie Klimawandel und Energie weiterentwickeln“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von rund 172.190 Euro für das Regionalmanagement des Landkreises Traunstein an den Landrat des Landkreises Traunstein, Siegfried Walch, am Montag (19.6.) in Engelsberg fest.

Das Regionalmanagement wurde neu an der Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaft im Landkreis Traunstein mbH angesiedelt und wird erstmals gefördert. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen, wie Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, Regionale Identität und Klimawandel gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“, betonte Söder.

Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. Das Regionalmanagement im Landkreis Traunstein wird im Handlungsfeld Innovation und Wettbewerbsfähigkeit Schülerinnen und Schülern Berufschancen in der Region aufzeigen sowie ein „Netzwerk Digitalisierung“ einrichten. Die Projekte im Bereich der Regionalen Identität sollen zur Positionierung der Wirtschaftsregion Chiemgau und dem Dialog zwischen Erzeugern landwirtschaftlicher Produkte und Verbrauchern beitragen. Dem Thema Klimawandel und Energie widmen sich die „Energieeffizienz-Initiative Chiemgau“ und ein Projekt im Bereich der Bioenergie, das in Kooperation mit dem Landkreis Rosenheim durchgeführt wird. Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor. Regionalmanagements sind in Bayern mittlerweile nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums.

Seit Anfang 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 64 Regionalmanagements in ganz Bayern. Seit Anfang 2015 wurden rund 60 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits über 50 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 13 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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