Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember in Traunstein

„Das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr ist unbezahlbar“ – Kreisbrandrat Grundner würdigt freiwilliges Engagement

Feuerwehr bei der Übung
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Ob Einsatz, Übung oder Ausbildung (im Bild die Atemschutzausbildung) – ohne das ehrenamtliche Engagement von rund 4500 aktiven Feuerwehr-Dienstleistenden im Landkreis Traunstein ist es nicht möglich ein effektives Hilfeleistungssystem vorzuhalten.

Traunstein - 4500 Ehrenamtliche engagieren sich bei den 80 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Traunstein und beinahe 1000 Jugendliche sind in den Jugendgruppen aktiv. In ganz Bayern sind es rund 315.000 Ehrenamtliche die in den Freiwilligen Feuerwehren aktiv sind. Unentgeltlich und rund um Uhr stehen sie bereit um Mitmenschen in Not zu helfen.

Die Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbands und Kreisbrandinspektion Landkreis Traunstein im Wortlaut:

Mit dieser großen Zahl an Freiwilligen sind die Feuerwehren die tragende Säule im. Hilfeleistungssystem. „Das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr ist unbezahlbar“ - daran erinnern Kreisbrandrat Christof Grundner und der Kreisfeuerwehrverband Traunstein zum „Tag des Ehrenamtes“ am morgigen Samstag den 5. Dezember.

Ehrenamt bei den Feuerwehren, das bedeutet nicht nur, dass die aktiven Feuerwehrdienstleistenden „Retten, Bergen, Löschen und Schützen“ und vielfältige Hilfen im Notfall leisten. Die Floriansjünger löschen Brände oder retten Menschen aus brennenden Gebäuden, verunfallten Fahrzeugen, in medizinischen Notlagen oder anderen Unglückssituationen – sie leisten darüber hinaus eine Vielzahl freiwilliger Aktivitäten, die dem Gemeinwohl nachhaltig und effektiv zugutekommen.

Kreisbrandrat Christof Grundner fasst es im Gespräch mit der Lokalzeitung prägnant. zusammen: „Helfen ist Trumpf, doch wir Feuerwehren haben auch noch andere gute Karten im Spiel“. Vor allem im ländlichen Bereich sind die Feuerwehren eine tragende Säule des Gemeindelebens und des Gemeinwohls. 24/7 – als Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen - sind die Feuerwehr-Aktiven bereit, Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Not tatkräftig und kompetent zur Seite zu stehen.

Ob Maibaumaufstellen, Christbaum-Sammelaktion am Ende der Weihnachtszeit oder Ramadama und Umweltaktion: Die örtlichen Feuerwehren sind wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft. Auch organisieren sie oft selbst Veranstaltungen und unterstützen andere Vereine und Institutionen bei der Durchführung. „Unsere Feuerwehren leben kameradschaftlichen Zusammenhalt und lassen andere daran teilhaben,“ so der Kreisfeuerwehrchef. „Als Traditionsvereine haben die Freiwilligen Feuerwehren großen Anteil am örtlichen Vereinsleben und bieten viel, viel mehr als nur Übungs- und Einsatzdienst.“

Die Feuerwehren und die vielen Ehrenamtlichen leben Respekt und Toleranz, betont Grundner. „Unsere Wehren und Vereine fördern die demokratische Vielfalt, parteilos, aber mit klarem Standpunkt für ein respektvolles Miteinander und gegenseitige Achtung.“ Zupacken und Machen - dieser Geist präge die Wehren. Die Feuerwehrfrauen und -männer im Landkreis Traunstein leisten alljährlich zigtausende freiwillige Stunden, im Einsatz, in der Ausbildung und bei Übungen, zum Erhalt der Gerätehäuser und zur Pflege und Wartung der Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung.

Besonders stolz ist Kreisbrandrat Grundner auf die Jugendarbeit. Auch wenn beinahe 1000 Kinder und Jugendliche, die in den Kinder- und Jugendfeuerwehren mitwirken, eine stolze Zahl sind, werde man sich auf den Erfolgen nicht ausruhen. „Wir setzen vieles daran, jungen Nachwuchs für das Ehrenamt in den Feuerwehren zu begeistern.“ Feuerwehr sei für fast jedes Kind eine besondere Faszination.

Der Zugang zum besonderen Ehrenamt ist schon ab sechs Jahre möglich, in der Kinderfeuerwehr, und für Jugendliche ab 12 Jahren. „Wir bieten Mädchen und Buben eine Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht, sinnvoll ist und die Persönlichkeitsentwicklung fördert,“ zeigt sich Grundner überzeugt und lädt Jugendliche, aber auch interessierte Quereinsteiger jeden Alters ein, das Ehrenamt bei den örtlichen Feuerwehren kennenzulernen.

Der Tag des Ehrenamts ist für Kreisbrandrat Grundner vor allem eine gute Gelegenheit auch im Namen der Städte und Gemeinden, die Träger der Feuerwehren sind, bei den aktiven Feuerwehrdienstleistenden „Danke“ zu sagen, für unzählige Stunden, die uneigennützig Tag für Tag für das Gemeinwohl erbracht werden. „Ohne die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wäre das Feuerwehr- und Hilfeleistungssystem nicht darstellbar.“

Die Pressemitteilung des Kreisfeuerverbands Traunstein

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