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Technische Hilfe ein zentrales Thema für die Feuerwehren

22 Einsatzkräfte bilden sich fort – Landkreislehrgang in mehreren Gemeinden im Kreis Traunstein

Jeden Tag sind die Feuerwehren in der Region bei Technischen Hilfeleistungen gefordert. Dabei treffen sie auf sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen. 22 Einsatzkräfte aus der Landkreismitte haben kürzlich einen dafür extra ausgelegten Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein erfolgreich durchlaufen.
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Jeden Tag sind die Feuerwehren in der Region bei Technischen Hilfeleistungen gefordert. Dabei treffen sie auf sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen. 22 Einsatzkräfte aus der Landkreismitte haben kürzlich einen dafür extra ausgelegten Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein erfolgreich durchlaufen.

Jeden Tag sind die Feuerwehren in der Region bei Technischen Hilfeleistungen gefordert. Dabei treffen sie auf sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen. 22 Einsatzkräfte aus der Landkreismitte haben kürzlich einen dafür extra ausgelegten Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein erfolgreich durchlaufen.

Mitteilung im Wortlaut:

Landkreis Traunstein - Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht mindestens eine Feuerwehr aus der Region zu einer Technischen Hilfeleistung gerufen wird. Von der Wohnungsöffnung über Verkehrsunfälle bis hin zu aufwendigen Großschadenslagen wird von den Feuerwehren einiges an Wissen und technischem Verständnis abverlangt. So musste beispielsweise die Feuerwehr Chieming ausgerechnet während des Abschlusstages für den Lehrgang Technische Hilfeleistung zu einem Verkehrsunfall ausrücken.

22 Aktive der Feuerwehren aus dem Inspektionsbereich „Traunstein Land 5“ absolvierten kürzlich den Lehrgang Technische Hilfeleistung. Grundlagen der Mechanik, Bewegen von Lasten, Unwetterschäden, Türöffnungen, Fahrzeugsicherungen, Aufzugrettungen und vieles mehr stand auf dem Lehrplan der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Aktiven der Feuerwehren, Chieming, Haslach, Kammer, Matzing, Nußdorf, Stein, Surberg, Traunreut, Traunwalchen sowie der Werkfeuerwehr BSH Traunreut konnten in 20 Unterrichtseinheiten dadurch viele Kenntnisse und Informationen rund um die Technische Hilfeleistung dazugewinnen.

Im Bürger- und Vereinsheim in Nußdorf fanden die ersten Theorieabende statt. Dort wurden die Grundlagen der sogenannten technischen Einsätze gelegt. Neben den Themenschwerpunkten Türöffnung und Verkehrsunfälle lernten sie dort die grundlegenden hydraulischen Rettungsgeräte wie beispielsweise Spreizer, Schere und Rettungszylinder kennen.

In den weiteren Lehrgangsstandorten thematisierten die Teilnehmer unter anderem die unterschiedlichen Beleuchtungsgeräte, diverse Rettungstechniken bei Unfällen mit Fahrzeugen, die Auf- und Abseilgeräte, welche beispielsweise bei Schachtrettungen zum Einsatz kommen, den Leiterbock für ein erhöhtes Arbeiten an Einsatzstellen, den korrekten Tauchpumpeneinsatz, aber auch den Einsatz sogenannter Hebe- und Stützgeräte zum Bewegen oder Halten von Lasten aller Art.

Die Feuerwehren Stein, Traunreut, Traunstein und Surberg haben dazu jeweils ihre Gerätehäuser sowie die technische Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Die Abschlussprüfung fand in Chieming statt, dort mussten zwei praktische Einsatzübungen erfolgreich durchlaufen werden, ehe die Teilnehmer die Abschlussurkunden vom Ausbilderteam des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein ausgehändigt bekamen.

Kreisbrandmeister Albert Rieder zeigte sich als Lehrgangsleiter verantwortlich. Neben dem Dank an alle Beteiligten zollte er den erfolgreichen Absolventen großen Respekt. „Gerade mit den derzeitigen Hygienebestimmungen samt Mundschutz ist die Praxis mit einer noch größeren körperlichen Anstrengung verbunden und ich danke euch allen, dass ihr euch so vorbildlich an die Vorgaben gehalten habt“, so seine Worte bei der Abschlussbesprechung des Lehrgangs.

Hubert Hobmaier Kreisfeuerwehrverband Traunstein e.V.

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