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Landwirtschaftsamt Traunstein informiert

Landwirtschaftliche Förderung bei Auswirkungen der starken Niederschläge

Durch die gebietsweise sehr starken, unwetterartigen Nieder- und Hagelschläge wurden in der vergangenen Woche zahlreiche landwirtschaftliche Flächen erheblich geschädigt. Neben Ertragsausfällen kann bei Ackerflächen ein Umbruch mit anschließender Neubestellung notwendig sein. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein weist in diesem Zusammenhang auf folgende Punkte hin:

Traunstein - Den landwirtschaftlichen Antragstellern wird geraten, einen Fall höherer Gewalt beziehungsweise außergewöhnlicher Umstände geltend zu machen, um spätere negative förderrechtliche Konsequenzen im Vorfeld zu vermeiden. Dies ist innerhalb 15 Arbeitstagen ab dem Zeitpunkt, ab dem der Antragsteller dazu in der Lage ist, schriftlich mitzuteilen. Ein Fall höherer Gewalt muss vom Landwirt formlos, jedoch schriftlich beim AELF Traunstein gemeldet werden.

Bei Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF-Flächen) oder Flächen im Rahmen der Anbaudiversifizierung, deren Aufwuchs durch die Witterungsereignisse zerstört wurde, ist der Betriebsinhaber durch die Anerkennung als Fall höherer Gewalt nicht von der Bereitstellung dieser Flächen entbunden. Es könnte jedoch eine Fläche mit zerstörtem Aufwuchs als ÖVF-Fläche angemeldet werden und die ursprünglichen ÖVF-Flächen zur Futternutzung verwendet werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die geänderte Nutzung aus betrieblichen Gründen, beispielsweise nachgewiesene Futterknappheit, zwingend erforderlich ist.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des AELF Traunstein unter der Tel.-Nr. 0861/7098-0 zur Verfügung.

Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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