Änderungen am Feuerwehrgesetz

MdL Steiner: Feuerwehren für die Zukunft rüsten

Traunstein - Der Landtag hat am 21. Juni wichtige Änderungen beim Feuerwehrgesetz beschlossen. Kernpunkt ist eine Anhebung der Altersgrenze für den Feuerwehrdienst.

"Wir stellen jetzt die Weichen dafür, dass unsere Feuerwehren auch in Zukunft noch regen Zulauf haben", erklärt der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Klaus Steiner. Der Bayerische Landtag hat am Mittwoch wichtige Änderungen beim Bayerischen Feuerwehrgesetz beschlossen. "Kernpunkt ist die Anhebung der bestehenden Altersgrenze für den Feuerwehrdienst von 63 auf 65 Jahre", so Steiner. "Damit wollen wir das Einsatzkräftepotenzial für die Feuerwehren vor Ort sichern." Zu diesem Ziel gehört auch, dass bereits junge Kinder an die wichtige öffentliche Einrichtung Feuerwehr herangeführt werden können. Den Gemeinden wird daher die Möglichkeit eröffnet, auf freiwilliger Basis selbst die Nachwuchsarbeit ihrer Feuerwehr erheblich zu stärken und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr in Form einer Kinderfeuerwehr an diese wichtige Aufgabe heranzuführen.

Änderungen am Feuerwehrgesetz

Neben vielen weiteren Punkten wird künftig auch die kommunale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren erleichtert. Wie üblich waren dabei auch bei dieser Gesetzesänderung alle betroffenen Verbände eng ins Verfahren eingebunden. Die Änderung des Feuerwehrgesetzes trägt auch deutlich die Handschrift der CSU-Fraktion: "Zusätzlich zu den geplanten Erleichterungen war uns wichtig, dass die Wehren auch bei Übungen auf öffentlichen Straßen künftig die Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen durch das Aufstellen von Verkehrszeichen treffen können. Das durfte bisher nur die zuständige Straßenverkehrsbehörde", erläutert Klaus Steiner.

Pressemitteilung MdL Klaus Steiner

Rubriklistenbild: © dpa

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