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Knapp 50 Feuerwehren bis in die Nachtstunden im Unwettereinsatz

Wind und Starkregen forderten heimische Einsatzkräfte – Mehr als 200 Einsätze im Landkreis Traunstein

Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
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Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden.

Die heimischen Feuerwehren waren am Samstagabend (7. August) im gesamten Landkreis Traunstein gefordert. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, fielen auf Fahrzeuge oder Gebäude. Teilweise mussten Keller von Wasser befreit werden.

Landkreis Traunstein - 36 Einsätze meldete allein die Feuerwehr Traunreut. Insgesamt führte das kurze, aber starke Gewitter zu rund 200 unterschiedlichen Einsatzstellen. Bis etwa 23 Uhr waren die letzten Feuerwehren im Einsatz. Etwa 700 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Größere Schäden wurden bisher nicht bekannt und verletzte Personen sowie Einsatzkräfte wurden ebenfalls keine gemeldet.

Über 200 Feuerwehreinsätze am 7. August im Kreis Traunstein

Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob

Alarmierungen im Sekundentakt

Als der Wind gegen 18.40 Uhr stark auffrischte und stellenweise orkanartige Böen in Verbindung mit Regenschauern einsetzte, ließen die ersten Feuerwehralarmierungen der Integrierten Leitstelle nicht lange auf sich warten. Die Feuerwehren Seebruck, Staudach, Obing, Traunreut und Stein wurden fast im Sekundentakt mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe – UNWETTER“ alarmiert. Die Alarmwelle dauerte bis etwa 21 Uhr. Das starke Gewitter selbst war insgesamt recht rasch über die Region gezogen, so dass es vielerorts binnen 30 Minuten wieder vorbei gewesen ist.

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In Staudach forderte die Polizei die Feuerwehr zur Unterstützung an. Dort waren Bäume auf parkende Autos gestürzt und ein Stromkasten war ebenfalls getroffen. Dies hat zu einer kurzfristigen Stromabschaltung geführt. Die Feuerwehr Schleching wurde indes auf die Bundesstraße 307 zur Beseitigung umgestürzter Bäume alarmiert worden und war etwa eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Aktiven in Hammer mussten zu zwei Einsätzen ausrücken. Dabei galt es Bäume von den Straßen zu beseitigen. Die Feuerwehr Ruhpolding musste unter anderem eine Verklausung in einem Bach lösen, da dieser überzulaufen drohte. Die Feuerwehren Grassau, Übersee und Marquartstein waren ebenfalls zur Beseitigung von Unwetterschäden im Einsatz.

Im Gemeindebereich Chieming waren die Feuerwehren Chieming und Hart zu Unwettereinsätzen alarmiert worden. Auch hier war die Motorsäge das Haupteinsatzmittel. Zwischen Nußdorf und Sondermoning war ein größerer Baum über die Fahrbahn gefallen und musste beseitigt werden. Von den Feuerwehren der Stadt Traunstein war lediglich die Feuerwehr Kammer im Einsatz. Zwischen Rettenbach und Langmoos blockierten mehrere Bäume die Fahrbahn und mussten mit Unterstützung eines Landwirts beseitigt werden.

Zahlreiche umgestürzte Bäume blockieren Straßen, zerstören Autos

Einen Einsatzschwerpunkt bildete das Stadtgebiet von Traunreut. Dort waren mehrere Feuerwehren alarmiert worden, um Unwetterschäden zu beseitigen. 37 Einsätze meldet die Feuerwehr Traunreut aber auch in Stein an der Traun waren die Aktiven bis tief in die Nacht gefordert, um die Einsatzstellen abzuarbeiten. Nahe dem Friedhof ist unter anderem ein Baum über zwei parkende Autos gefallen. Die Feuerwehr Pierling wurde zu einem umgestürzten Baum auf die TS 1 nahe des Kreisverkehrs Hurtöst gerufen.

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Mehrmals musste auch die Feuerwehr Fridolfing zu Einsätzen ausrücken. Neben mehreren umgestürzten Bäumen wurde die Feuerwehr in den Ortsteil Strohhof gerufen. Dort war Wasser in einen Keller eingedrungen. Die Feuerwehren Taching, Tengling und Kay waren ebenfalls im Einsatz. Hier waren in erster Linie Fahrwege frei zu räumen und größere Äste zu entfernen. In Törring wurde von ein PKW von zwei Bäumen eingeschlossen. Die Aktiven konnten die unverletzten Personen rasch aus der misslichen Lage befreien. Die Feuerwehren Palling und Freutsmoos waren ebenfalls im Unwettereinsatz. Kurz vor Haigermoos war beispielsweise ein größerer Baum im Waldstück umgestürzt und musste beseitigt werden.

Aus Trosberg werden ebenfalls mehrere Unwettereinsätze gemeldet. „Das Ausmaß ist aber deutlich unter dem letzten Unwetter über der Stadt“, hieß es seitens der Feuerwehr. Die Feuerwehr Heiligkreuz war ebenfalls zu umgestürzten Bäumen alarmiert worden. In Emertsham ist ein Baum auf ein fahrendes Auto gestürzt. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. Im nördlichen Landkreis waren zudem unter anderem die Feuerwehren Engelsberg, Tacherting, Altenmarkt, Rabenden und Peterskrichen alarmiert worden, um Unwetterschäden zu beheben.

Obing erneut von Gewittern getroffen

Der beim letzten Unwetter stark betroffene Bereich rund um Obing blieb auch am Samstagabend nicht unverschont, wobei auch hier das Ausmaß deutlich geringer ausgefallen ist. Die Feuerwehren Obing, Schnaitsee, Albertaich und Pittenhart mussten überwiegend Bäume von den Straßen und Fahrwegen beseitigen. In Seeon, Seebruck und Truchtlaching waren ebenfalls mehrere Straßen blockiert. Höhe der Ortschaft Döging war die Fahrbahn überschwemmt, hier waren Aktive aus Truchtlaching vor Ort. Ein Baum blockierte beispielsweise die Zufahrt zum Kloster Seeon, dieser konnte zügig beseitigt werden.

Gegen 21 Uhr ging das Alarmaufkommen merklich zurück. Bis etwa 23 Uhr konnten weitestgehend alle Alarmierungen abgearbeitet werden. Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr Traunreut gerufen. Ein Dachfenster an einem Haus war kaputt gegangen und musste notdürftig repariert werden. Gegen 7 Uhr am Sonntagmorgen wurde nochmals die Feuerwehr Ruhpolding alarmiert. Am Maiergschwendter Berg war ein Baum über die Fahrbahn gefallen.

hob

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