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Bäume kaputt, Straßen blockiert, Keller voll

200 Einsätze bei „Alarmwelle“: So heftig wütete das Unwetter im Landkreis Traunstein

Unwetter Landkreis Traunstein
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Das Unwetter sorgte für rund 200 Einsätze im Landkreis Traunstein.
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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Landkreis Traunstein - Auch am Samstagabend (7. August) haben heftige Unwetter der Region erneut zugesetzt. Diesmal war besonders der Landkreis Traunstein betroffen. Einen Einsatzschwerpunkt gab es unter anderem in der Stadt Traunreut.

Dort waren mehrere Feuerwehren alarmiert worden, um Unwetterschäden zu beseitigen. 37 Einsätze meldete alleine die Feuerwehr Traunreut, aber auch in Stein an der Traun waren die Aktiven bis tief in die Nacht gefordert, um die Einsatzstellen abzuarbeiten. Nahe dem Friedhof ist unter anderem ein Baum über zwei parkende Autos gefallen.

Rund 200 Einsätze im Landkreis Traunstein

Insgesamt führte das kurze, aber ziemlich heftige Gewitter nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein zu rund 200 Einsätzen im gesamten Landkreis, an denen insgesamt rund 700 Einsatzkräfte beteiligt waren. Hauptsächlich ging es dabei umgestürzte Bäume oder vollgelaufene Keller. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Los ging es übrigens ab etwa 18.45 Uhr, als der Wind stark auffrischte und heftige Regenschauer im Landkreis einsetzten. Anschließend ließen die ersten Notrufe bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Traunstein nicht lange auf sich warten. Die „Alarmwelle“ dauerte dann bis etwa 21 Uhr - bis gegen 23 Uhr waren die Einsätze dann weitestgehend abgearbeitet.

Vor allem die Feuerwehren Seebruck, Staudach, Obing, Traunreut und Stein an der Traun waren anfangs nahezu im Minutentakt gefordert. In Staudach forderte die Polizei die Feuerwehr zur Unterstützung an. Dort waren Bäume auf parkende Autos gestürzt und ein Stromkasten war ebenfalls getroffen. Dies hat zu einer kurzfristigen Stromabschaltung geführt. Die B307 musste von umgefallenen Bäumen befreit werden, in Ruhpolding musste die Feuerwehr Verklausungen aus einem Bach lösen, der sonst wohl übergelaufen wäre.

Zwischen Nußdorf und Sondermoning war ein größerer Baum über die Fahrbahn gefallen und musste beseitigt werden. Mehrmals musste auch die Feuerwehr Fridolfing zu Einsätzen ausrücken. Neben mehreren umgestürzten Bäumen wurde die Feuerwehr in den Ortsteil Strohhof gerufen. Dort war Wasser in einen Keller eingedrungen. Auch die Floriansjünger aus Taching, Tengling, Kay, Palling und Freutsmoos waren gefordert - unter anderem um die Insassen eines Autos zu befreien, das bei Törring zwischen zwei umgestürzten Bäumen eingeschlossen worden war.

Über 200 Feuerwehreinsätze am 7. August im Kreis Traunstein

Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert.
Knapp 50 Feuerwehren im Landkreis Traunstein waren am Samstagabend mit Unwettereinsätzen gefordert. In den meisten Fällen musste Straßen von umgestürzten Bäumen freigeräumt werden. Einen Schwerpunkt bildete der Bereich der Stadt Traunreut. Große Schäden sind bisher keine gemeldet worden. © hob

Baum stürzt auf fahrendes Auto bei Emertsham

Aus Trostberg wurden ebenfalls mehrere Unwettereinsätze gemeldet. „Das Ausmaß ist aber deutlich unter dem letzten Unwetter über der Stadt“, hieß es hierzu seitens der Feuerwehr. Glück im Unglück hatte ein Autofahrer bei Emertsham, als ein Baum auf sein fahrendes Fahrzeug stürzte. Der Mann kam unverletzt davon. Im nördlichen Landkreis waren zudem unter anderem die Feuerwehren Engelsberg, Tacherting, Altenmarkt, Rabenden und Peterskrichen alarmiert worden, um Unwetterschäden zu beheben.

Der beim letzten Unwetter stark betroffene Bereich rund um Obing blieb auch am Samstagabend nicht verschont, wobei auch hier das Ausmaß deutlich geringer ausgefallen ist. Die Feuerwehren Obing, Schnaitsee, Albertaich und Pittenhart mussten überwiegend Bäume von den Straßen und Fahrwegen beseitigen. In Seeon, Seebruck und Truchtlaching waren ebenfalls mehrere Straßen blockiert. Auf Höhe der Ortschaft Döging war die Fahrbahn überschwemmt, zudem blockierte ein umgestürzter Baum auch kurzzeitig die Zufahrt zum Kloster Seeon.

So heftig wütete das Unwetter in Traunreut

Bild Unwetter Traunreut
So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
Bild Unwetter Traunreut
So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
Bild Unwetter Traunreut
So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
Bild Unwetter Traunreut
So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
Bild Unwetter Traunreut
So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
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So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
Bild Unwetter Traunreut
So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi
Bild Unwetter Traunreut
So heftig wütete das Unwetter in Traunreut © FDL/BeMi

Auch im Landkreis Rosenheim gab es für die Feuerwehren rund 30 unwetterbedingte Einsätze. Unter anderem musste ein Zug auf der Bahnstrecke Rosenheim - München bei Großkarolinenfeld evakuiert werden, nachdem Bäume ins Gleis gestürzt waren. Die rund 150 Fahrgäste konnten ihre Fahrt später mit einem Ersatzzug fortsetzen. Zudem gab es Wasserrettungseinsätze unter anderem auf dem Chiemsee und am Hofstätter See.

mw/FDL/Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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