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Organisatorischer Aufwand für die Impfzentren groß

Viele Impftermine in der Region verschoben - Gründe oft privater Natur

Das Impfzentrum in Altenmarkt
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Das Impfzentrum in Altenmarkt

Impfzentren in Bayern melden immer häufiger Absagen von Impfterminen. Nicht selten sind die Gründe Reisen oder andere Freizeittermine. Die Anfragen sorgen für viel Mehrarbeit - und bei einigen Organisatoren für Kopfschütteln. So ist die Lage im Landkreis Traunstein.

Landkreis Traunstein - Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks wollen Erstgeimpfte ihren Termin für die Zweitimpfung wegen Gründen wie „Ich muss ein Haus auf Sylt bauen“ verschieben. Die Gründe, warum Zweitimpfungen zu einem anderen Zeitpunkt erwünscht sind, benennt beispielsweise das Rottaler Impfzentrum: Urlaubsreisen, Hochzeiten, Fortbildungen, Dienstreisen oder andere Freizeittermine. Die Stadt Weiden spricht von angegebenen Gründen, „die sprachlos machen“. Doch wie sieht es im Landkreis Traunstein aus. Haben die Impfzentren in Altenmarkt und Traunstein auch mit derartigen Absagen zu kämpfen?

Absage für Impfungen oft privater Natur

Stefanie Fischer, Pressereferentin des Landratsamtes Traunstein berichtet auf Nachfrage von chiemgau24.de, dass Anfragen zu Terminverschiebungen auch die Impfzentren des Landkreis Traunstein erreichen. „Gründe hierfür sind oft privater Natur. Bei einer Nichtwahrnehmung von Erstimpfterminen, werden Personen aus der Priorisierungsliste entsprechend nachbestellt. Absagen von Zweitimpfterminen erreichen die Impfzentren des Landkreises Traunstein relativ selten, da die ganz überwiegende Mehrheit der Erstgeimpften an einer Zweitimpfung interessiert sind.“ Eine Absage der Termine erfolge laut Fischer ohne Begründung. Da diese immer mit einem erhöhten Aufwand für die Logistik der Impfzentren verbunden sind, bittet das Landratsamt darum, vereinbarte Termine wahrzunehmen.

Jeder hat das Recht, seinen Termin abzusagen

Jeder, der sein Impfangebot derzeit ablehnen möchte, hat das Recht, dies zu tun. Denn es besteht keine Impfpflicht. Jedoch sollte dies gut überlegt sein. Wer derzeit aufgrund der Nachrichtenlage verunsichert ist und lieber erst einmal abwarten will, kann dies tun. Weil mittlerweile auch in Hausarztpraxen geimpft wird und das Impftempo im gesamten Land zulegt, ist es durchaus möglich, etwas zu warten. Bei hoher Prioritätenzugehörigkeit ist ein Termin beim Hausarzt etwas einfacher zu bekommen.

Wer aber auf eine Impfung im Impfzentren hofft und seinen vorgeschlagenen Termin erst einmal ablehnt, muss sich darauf einstellen, zumindest für einen weiteren Impftermin dort längere Wartezeiten einzuplanen. In manchen Bundesländern rückt man dann weiter nach hinten – es sei denn, ein früherer Termin oder einer in einem anderen, nahe liegenden Impfzentrum wird frei.

So storniere ich einen Termin beim Impfzentrum: Online oder am Telefon

Über die persönlich angelegte Onlineanmeldung klickt man auf die dort angezeigte Terminierung. Anschließend geht es weiter über die Schaltfläche „Termine ändern“. Auf der dann erscheinenden Seite können die Impftermine storniert werden. Online geht das aber nur bis 24 Stunden vor der Erstimpfung. Die zweite Möglichkeit der Terminstornierung ist ein Anruf im jeweils zuständigen Impfzentrum vor Ort. Wer sich zum Beispiel telefonisch zum Impfen angemeldet hat, kann seinen Termin nur telefonisch beim jeweiligen Impfzentrum absagen.

Hat man vom Impfzentrum noch keinen Termin zugeteilt bekommen und man hat sich dazu entschiegen dort auch keinen wahrnehmen zu wollen, braucht man sich lediglich bei seiner Online-Registrierung einzuloggen und „Person löschen“ anklicken.

jb

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