Langzeitarbeitslose verschönerten Almen

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Traunstein (ch-z) - Auch in diesem Jahr konnte der Verband der Forstberechtigten im Chiemgau mit finanzieller Unterstützung des Landschaftspflegeverbandes das Projekt "Schwenden mit Ein-Euro-Jobs" unternehmen.

Die Schwerpunkte lagen im Bereich Obere Hemmersuppenalm, Thoraualm und Rauschbergalm. "Super is ganga mit den Arbeitern auf der Alm - es liegt nimmer viel umernand", freuen sich die Almbauern.

"Schwenden" ist der Fachausdruck für das maschinelle und manuelle Freihalten der Almen von natürlichem Gehölzanflug. Für die Bauern, die ihre Talbetriebe meist im Nebenerwerb bewirtschaften müssen, wird es immer schwieriger, die hoch gelegenen Lichtweiden zu erhalten. Sie wachsen langsam zu, weil für das notwendige "Schwenden" oft die Zeit und das Personal fehlt. Das schon vor einigen Jahren auf Initiative von Landrat Hermann Steinmaßl vom Verband der Forstberechtigten ins Leben gerufene Projekt "Schwenden mit Ein-Euro-Jobs" wird seit Juli 2008 von einem speziell ausgebildeten Landwirt begleitet. Für Steinmaßl, auch Vorsitzender des Verbands der Forstberechtigten, werden damit gleich drei Ziele auf einmal erreicht: Flora und Fauna mit ihren Biotopen werden geschützt, die Hochalmen als touristische Anziehungspunkte erhalten, und Menschen, die seit längerer Zeit ohne Arbeit sind, wird das Gefühl vermittelt, wieder gebraucht zu werden.

re/Chiemgau-Zeitung

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