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Polit-Punk-Band spielt am 31. August im Festsaal

Lauter Protest gegen Putins Krieg: Das erwartet die Besucher beim Pussy-Riot-Auftritt in Bergen

Mit Sturmhaube, Gesang, Performances und Videosequenzen verleihen die Pussy Riots beim Konzertauftritt im Bergener Festsaal ihrer Kritik am Putin-Regime und dem Krieg gegen die Ukraine lautstark Ausdruck.
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Mit Sturmhaube, Gesang, Performances und Videosequenzen verleihen die Pussy Riots beim Konzertauftritt im Bergener Festsaal ihrer Kritik am Putin-Regime und dem Krieg gegen die Ukraine lautstark Ausdruck.

Nach vielen Festen, Festivals und Feiern in diesem Sommer steht der Region am kommenden Mittwoch, 31. August, eine besondere Veranstaltung ins Haus: der Auftritt der Kreml-kritischen Polit-Punk-Band „Pussy Riot“ im Bergener Festsaal. Das erwartet die Besucher.

Bergen – Nach zahlreichen Auftritten, unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, bei den Münchner Kammerspielen, in Berlin oder auch in der Schweiz, machen die vier Musikerinnen im Chiemgau Station. Nach Beginn des Angriffskrieges von Putin auf die Ukraine ist die Band als Ausdruck lautstarken Protests gefragt wie nie zuvor.

Bei den aktuellen Auftritten von „Pussy Riot“ geht es laut und impulsiv, wild und anarchisch zu. Es wird getanzt, geschrien und Wasser ins Publikum gespritzt. Während auf der Videoleinwand im Hintergrund Szenen aus zehn Jahren Widerstandskampf in Putins Russland zu sehen sind, rufen die Putin-Kritikerinnen zornig und lautstark zum Protest gegen den Krieg und die Unterdrückung der Frauen und der Meinungsfreiheit auf.

„Diese jungen Musikerinnen haben ihr Leben riskiert, um gegen Unfreiheit und Unterdrückung aufzustehen“, erklärt Konzertorganisator Robert Lorenz. „Von daher sind ihre mutigen Konzerte auch ein Statement, selbst Stellung zu beziehen.“ Deshalb haben sich auch weitere Unterstützer dem Auftritt angeschlossen. Nach dem Einlass um 19 Uhr wird die Chiemgauer Band „Rabula Tasa“ ab 19.45 Uhr spielen. In der Umbaupause wird der Verein „ Athletes for Ukraine “ auf sein Anliegen aufmerksam machen.

Das Geld aus ihren Konzerteinnahmen wollen „Pussy Riot“ für ein Kinderkrankenhaus in der Ukraine spenden. Karten für das Konzert gibt es unter anderem bei den Tourist-Infos in Grassau, Rottau, Staudach-Egerndach, Bernau, Übersee, Unterwössen, Marquartstein, Schleching, Reit im Winkl, Bergen, Ruhpolding, Inzell und Bischofswiesen. Axel Effner

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