Lokalbahn LEO wird zum Fernsehstar

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Obing - Das BR dreht eine Sendung über die Chiemgauer Lokalbahn LEO. Die Reportage zeigt, wie der Betrieb funktioniert und weist auf Attraktionen in der Umgebung hin.

Die kleine Chiemgauer Lokalbahn kommt im Bayerischen Fernsehen ganz groß raus. Am Donnerstag, dem 15. Juli, sendet das beliebte Magazin „LaVita“ ab 19 Uhr im dritten Programm des BR eine 45- minütige Reportage, großteils über die Museumsbahn von Bad Endorf nach Obing und ihre Strecke: der LEO wird zum Fernsehstar. Moderatorin Janina Nottensteiner stellt aber beispielsweise auch Attraktionen in der Umgebung der Strecke, wie das Bauernhausmuseum Amerang und den Seeoner See vor oder die Mini-Kinder-Dampfbahn Assling. „La Vita“ blickt dabei hinter die Kulissen und zeigt auch, welcher Aufwand nötig war und ist, um die 18 Kilometer lange Strecke und ihre Fahrzeuge in Betrieb zu halten. „LaVita“ gehört zu den beliebtesten Sendungen im Bayerischen Fernsehen. Während der durchschnittliche Marktanteil bei acht Prozent liegt, erreicht „LaVita“ im Schnitt zwölf Prozent.

Drei Tage lang war das sechsköpfige Fernsehteam mit dem „LaVita“-Bus des BR unter der Regie der Autorin Katharina Putz im Chiemgau zwischen Bad Endorf und Obing unterwegs. Und so mancher Einheimische wunderte sich über den auffallend beige-roten VW-Kombi. Bei den Dreharbeiten am Bahnübergang in Pittenhart fragten einige Autofahrer nach, was hier gedreht wird. Im Film stösst Moderatorin Nottensteiner durch Zufall auf die kleine Museumsbahn und lässt sich dann genau erklären, wie der Betrieb funktioniert. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter demonstrieren, wie viel Arbeit eigentlich nötig ist, um eine Museumsbahn am Laufen zu halten. Da gibt es die Bastler und Schrauber, die Weichen schmieren, Bremsklötze austauschen und Fahrzeuge abschleifen.

Andere Helfer schneiden per Hand die ausufernde Vegetation zurück. Und ausgebildete Eisenbahner dirigieren am Führerstand den Zug. Was in der Sendung leicht und locker aussieht, ist das Ergebnis harter Arbeit und eines dicken Drehbuchs, in dem jedes Detail der Sendung perfekt vorausgeplant wurde. Das Bayerische Fernsehen war mit zwei Kamerateams gleichzeitig unterwegs, um die umfangreichen Aufnahmen in drei Tagen abschließen zu können. Von frühmorgens um acht bis abends waren die BR- Mitarbeiter unterwegs. Einzige Unterbrechung: Das WM-Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien.

Pressemeldung Chiemgauer Lokalbahn

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