Malteser als päpstliche Sanitätsgarde im Einsatz

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20 Malteser-Helfer aus Traunstein werden beim Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg im Einsatz sein, um verletzten oder erkrankten Pilgern und Gottesdienstbesuchern bei Bedarf schnell zu helfen.

Traunstein - Wenn Papst Benedikt XVI. ab Donnerstag für vier Tage nach Deutschland kommt, sind die Malteser ganz nah am Geschehen.

Während des Besuchs des Heiligen Vaters am kommenden Sonntag in Freiburg werden 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem Chiemgau für die medizinische Erstversorgung im Einsatz sein. Die „päpstliche Sanitätsgarde“ hilft den Besuchern bei der großen Eucharistiefeier auf dem Flughafengelände in Freiburg bei kleineren oder großen Notfällen, leistet Erste Hilfe und versorgt Verletzte und akut Erkrankte. Auch der Einsatzleitwagen, eine mobile Funk- und Fernmeldezentrale der Traunsteiner Kreisgliederung wird mit dabei sein. Die Besatzung wird bei dem Großeinsatz dazu beitragen die Kommunikationswege zwischen den Einsatzkräften sicherstellen. Die Einheit „Technik, Logistik und Sicherheit“ aus der Großen Kreisstadt sorgt unter anderem dafür, dass Behandlungszelte ausgeleuchtet und bei Bedarf auch beheizt sind, damit Patienten bestens versorgt werden können.

Mehrere Hunderttausend Menschen werden zu den Gottesdiensten mit dem Heiligen Vater erwartet. Die Malteser sind an allen Besuchsorten in Berlin, Erfurt und Freiburg für die sanitätsdienstliche Versorgung der Pilger und Gottesdienstbesucher zuständig. Die Traunsteiner Abordnung macht sich bereits am Freitag auf den Weg in den Breisgau. Dort werden sie eine Sammelunterkunft beziehen und anschließend in den Einsatz eingewiesen. Zusammen mit rund 1000 Malteser-Helfern aus ganz Deutschland stellen die Traunsteiner die „päpstliche Sanitätsgarde“ und sorgen – wie schon 2006 beim Papstbesuch in Bayern - für die Sicherheit der Menschen, die zu den Begegnungen mit Papst Benedikt XVI. kommen. „Unsere Helfer sind bestens vorbereitet, sie müssen zum Einsatzsanitäter ausgebildet sein oder Rettungssanitäter oder -assistent sein. Erst dann schicken wir sie in den Einsatz“, betont Max Rauecker, der Kreisbeauftragte der Malteser.

Eingesetzt werden die Traunsteiner in Unfallhilfsstellen oder Sanitätsstationen und stehen als mobile Einsatztrupps überall dort bereit, wo Papst Benedikts Wege während seines Aufenthalts in Freiburg verlaufen und wo er mit den Menschen Gottesdienst feiert und mit Pilgern zusammentrifft. „Für uns alle wird es ein besonderer Dienst sein, weil zehntausende Menschen zusammenkommen, um den Heiligen Vater zu sehen“, meint Rauecker. Christiana Mitterer, Einsatzleiterin der Traunsteiner Helfergruppe, wünscht sich vor allem „eine tolle Stimmung, die der Papst rüberbringt“. Ihr besonderer Wunsch für den „Papsteinsatz“ ist ganz einfach: „Möglichst wenigen Menschen helfen zu müssen, damit alle den Gottesdienst wohlbehalten mitfeiern können.“

"Meine Malteser – schön, dass Ihr da seid!", hat Papst Benedikt XVI. im September 2006 auf dem Freisinger Domplatz den Maltesern zugerufen. Und wenn er jetzt vom 22. bis 25. September erneut Deutschland besucht, werden die Malteser selbstverständlich wieder für den Heiligen Vater da sein.

Peter Volk, Dienststellenleiter

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