Mathematik begeistert Schüler

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Rosenheim - „Wozu braucht man eigentlich Mathe?“ Die Anwendbarkeit von theoretischer Mathematik ist vielen Schülern immer wieder ein Rätsel.

So auch einigen Schülern der achten Klasse des Chiemgau-Gymnasiums.

Um Mathemathik besser zu verstehen organisierten die engagierten Mathematiklehrer Annette Lux und Gerhard Piezinger einen Besuch der Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Rosenheim. Dort durften die Achtklässler die verschiedenen Labore besuchen, wo Labormitarbeiter und Professoren die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten von Mathe vorstellten.

Im Solarlabor ging es um Solarenergie, die mittels Photovoltaik gewonnen wird und eine Kaffeemaschine betreibt. „Ohne Mathematik würden wir niemals verstehen, warum das klappt und wie wir den Einsatz von regenerativen Energien verbessern können “, so der Labormitarbeiter Andreas Bernhard. Rainer Mühlberger, der für das Labor für Schallmesstechnik zuständig ist, erklärte einer anderen Gruppe die mathematischen Formeln, die man braucht, um im Bereich Schallmesstechnik zu arbeiten. Im Labor für Mess- und Regelungstechnik beschrieb Professor Peter Zentgraf von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften ebenfalls die Sinus-Funktion. Anschließend führte Labormitarbeiter Peter Viehhauser verschiedene Versuche mit Musikinstrumenten durch und erklärte, wie dank Einsatz der Sinus-Funktion die Schwingungen des Schalls sofort gemessen und in grafischer Form abgebildet werden können. Den Abschluss des Besuches bildete ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa der Hochschule.

„Einigen Schülern ist nun klar geworden ist, dass Mathe nicht nur aus Formeln besteht, die man auswendig lernen muss – ein echter Gewinn für uns Lehrer“ war das Resümee von Annette Lux, die gerne mit einer anderen Klasse wieder kommt.

Pressemitteilung Fachhochschule Rosenheim

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