Traunstein: Mehr Strom aus Wasserkraft

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Traunstein - Die Stadt Traunstein verstärkt ihr Engagement für den Klimaschutz und erhöht über einen neuen Liefervertrag mit der E.ON Bayern den Anteil der Wasserkraft an der Stromversorgung im Stadtteil Kammer.

Dieser liegt nicht im direkten Versorgungsgebiet der Stadtwerke.

In der Vereinbarung, die ab 1. Januar nächsten Jahres gilt, garantiert E.ON, die Straßenbeleuchtung in Kammer und die stadteigenen Gebäude wie den Kindergarten, das Schulhaus und das Feuerwehrhaus mit Strom zu versorgen, der zur Hälfte in bayerischen Wasserkraftwerken erzeugt wurde.

Wie die E.ON Bayern mitteilte, unterstreiche die Stadt Traunstein mit dem Wechsel auf das umweltfreundliche Strommodell „ihren gesellschaftspolitischen Anspruch als Vorreiter einer nachhaltigen umweltschonenden Energieversorgung“.

Auch Oberbürgermeister Manfred Kösterke begrüßte die Möglichkeit, in Zukunft verstärkt auf die Wasserkraft zu setzen. „Die neue Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt auch im Hinblick auf das Klimaschutzkonzept des Landkreises, bis zum Jahr 2020 die Energieversorgung der öffentlichen Gebäude komplett auf regenerative Energien umzustellen und entspricht auch den Klimaschutzzielen der Stadt.

“Seit Jahrhunderten sei die Wasserkraft die wichtigste Art der Energiegewinnung im Alpenvorland", betonte der Oberbürgermeister, und auch weiterhin komme ihr eine entscheidende Bedeutung zu, um den Anteil der regenerativen Energien an der Stromversorgung zu steigern.

Zu diesem Zweck planen auch die Stadtwerke Traunstein ein weiteres Wasserkraftwerk an der Traun, das im Jahr 2012 mit einer Leistung von 200 Kilowatt ans Netz gehen soll.

Pressemitteilung der Stadt Traunstein.

Rubriklistenbild: © dpa

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