Messerstich in die Brust - Urteil

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Mühldorf/Traunstein - Eine Messerattacke sorgte in Mühldorf kurz nach Weihnachten für Aufsehen. Die Täterin stand nun vor dem Landgericht in Traunstein:

Es war der zweite Weihnachtsfeiertag des vergangenen Jahres, als ein Beziehungsstreit in Mühldorf mit einer Messerattacke endete. Die Täterin musste sich nun vor dem Landgericht Traunstein verantworten und wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Wie innsalzach24 damals bereits berichtete, hat eine 36-jährige Frau ihren Lebensgefährten mit einem Messerstich in die Brust schwer verletzt. Das Opfer hatte selbst um die Mittagszeit die Polizei gerufen und davon berichtet, dass er mit dem Messer bedroht wird. Polizei und Rettungsdienst konnten erst eintreffen, als er bereits niedergestochen war.

Im Laufe des Prozesses stellte sich heraus, dass einige Handgreiflichkeiten vorangegangen waren, wie der Mühldorfer Anzeiger in seiner Wochenendausgabe berichtet. Die Angeklagte habe demnach ihrem Partner und einer anwesenden Bekannten vorgeworfen, sie an Weihnachten betrogen zu haben. Später warf sie eine Flasche und erhielt von der Bekannten daraufhin mehrere Ohrfeigen. Anschließend griff die 36-Jährige zum Messer.

Das Gericht konnte keine Notwehr erkennen. Ein Psychiatrisches Gutachten attestierte der Angeklagten verminderte Schuldfähigkeit.

Rubriklistenbild: © dpa

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